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Mögliche Behandlungsfehler : Klinik überwies Millionen nach Armstrongs Tod

  • Aktualisiert am

Neil Armstrong auf einem Bild von 2011 Bild: AFP

Neil Armstrong könnte durch einen Behandlungsfehler gestorben sein. Sechs Millionen Dollar sollen die Verantwortlichen eines Krankenhauses an Armstrongs Familie gezahlt haben, damit der Vorfall nicht öffentlich wird.

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          Neil Armstrongs Tod am 25. August 2012 war womöglich die Folge von Behandlungsfehlern bei der Nachsorge einer Bypass-Operation. Das berichtet die „New York Times“. Sechs Millionen Dollar sollen die Verantwortlichen des Krankenhauses in Cincinnati an die Familie des ersten Menschen auf dem Mond gezahlt haben, damit der Vorfall nicht öffentlich wird. 5,2 Millionen seien zu gleichen Teilen an die beiden Söhne Armstrongs gegangen, der Rest an seinen Bruder, seine Schwester und an sechs Enkel. Seine Witwe Carol betonte in einem Interview, sie sei nicht Teil der Vereinbarung gewesen.

          Laut „New York Times“ kam es beim Entfernen der Drähte, die bei der Bypass-Operation eingesetzt wurden, zu einer Blutung, die eine Reihe von Komplikationen verursachte, die schließlich zum Tod des Astronauten im Alter von 82 Jahren führten. Ein Fachmann, der den Fall auf Anfrage der Familie Armstrong eingeschätzt habe, sehe den Hauptfehler der damaligen Behandlung darin, dass Armstrong bei Beginn der Komplikationen nicht in einen Operationssaal, sondern in ein Herzkatheterlabor gebracht wurde. Ashish Jha, Medizinprofessor an der Universität Harvard sagte der „New York Times“ zudem, schon die Entscheidung für die Bypass-Operation könne er nicht ganz nachvollziehen; sie sei womöglich überstürzt getroffen worden.

          Die Ehefrau von Neil Armstrongs Sohn Mark, Wendy R. Armstrong, soll im Jahr 2014 in einer E-Mail den Anwälten der Klinik damit gedroht haben, die Armstrong-Söhne könnten den Verlauf der Behandlung öffentlich machen, wenn nicht eine schnelle Vereinbarung getroffen werde. Das Krankenhaus verteidigte offenbar seine Arbeit, zahlte aber dennoch das Schweigegeld. Nach eigenen Angaben hat die „New York Times“ anonym 93 Seiten zugeschickt bekommen, die Armstrongs Behandlung und den Rechtsstreit dokumentieren.

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