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Tweet über Vielfalt : Michelle Obama übt indirekt Kritik an Donald Trump

  • Aktualisiert am

Michelle Obama während eines Gesprächs mit Schülern über ihr Buch „Becoming“ im November 2018 Bild: dpa

Donald Trump hat mit seinen Attacken gegen Politikerinnen für Empörung gesorgt. Nun schaltet sich auch die ehemalige First Lady Michelle Obama in die Debatte ein.

          Nach den fremdenfeindlichen Attacken des amerikanischen Präsidenten Donald Trump gegen vier Politikerinnen der Demokraten hat sich die frühere First Lady Michelle Obama in die Debatte eingeschaltet. „Was unser Land wirklich groß macht ist die Vielfalt“, schrieb sie am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. „Ob wir hier geboren sind oder hier Zuflucht suchen, hier ist Platz für uns alle.“ Es gebe nicht „mein Amerika oder dein Amerika“, schrieb Obama. „Es ist unser Amerika“.

          Die Frau des ehemaligen Präsidenten Barack Obama erwähnte Trump in ihrem Tweet zwar nicht, doch waren ihre Äußerungen offenbar auf dessen Tiraden gegen die vier weiblichen Abgeordneten mit Migrationshintergrund gemünzt.

          Der Präsident hatte mit seinen Attacken gegen die Politikerinnen in den vergangenen Tagen für Empörung gesorgt. Trump hatte sie zur Rückkehr in ihre Heimatländer aufgefordert, obwohl drei der vier von ihm genannten dunkelhäutigen Frauen in den Vereinigten Staaten geboren wurden.

          Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Freitag Kritik an Trumps Äußerungen geübt und die Vielfalt in Amerika hervorgehoben. Aus ihrer Sicht liege die Besonderheit der Vereinigten Staaten darin, „dass es ein Land ist, in dem Menschen ganz unterschiedlicher Nationalität zur Stärke dieses amerikanischen Volkes beigetragen haben“, sagte Merkel.

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