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Facebook-Post zu München : Comedian Michael Mittermeier kritisiert Kollegen Mario Barth

  • Aktualisiert am

Michael Mittermeier (links) und Mario Barth (rechts) Bild: dpa

Auf Facebook schreibt Mario Barth, er wolle nicht für einen „Natzi“ gehalten werden, aber: „Was kommt denn als nächstes??“ Michael Mittermeier reagiert mit beißendem Spott.

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          Comedian Michael Mittermeier (50) hat seinem Komiker-Kollegen Mario Barth (43) nach einem umstrittenen Facebook-Post geraten, „die Fresse zu halten“. Die harten Worte von Mittermeier sind die Reaktion auf einen öffentlichen Post von Barth am Tag des Amoklaufs von München, in dem sich der Komiker besorgt über die Ereignisse in Deutschland und Frankreich zeigte: „Erst Würzburg, jetzt München, vorher Nizza. Was kommt denn als nächstes??“

          Mario Barth füllt mit seiner Comedy über Frauen, Schuhe und andere Klischees ganze Säle, im Fernsehen ist er seit 2013 vor allem mit einer vermeintlichen Enthüllungsshow zu sehen, die den Titel „Mario Barth deckt auf“ trägt.

          „Mario Barth deckt sich auf“, schreibt Michael Mittermeier in Bezug auf die Äußerungen seines Kollegen. „Wie dieser Post geschrieben ist, gespickt mit Best-Of-Besorgte-Bürger-Floskeln, das nennt man Fan-Fischen am billigen Rand.“

          Ein „Natzi“, ein „Publizist“ oder ein „Idiot“

          Barth hatte geschrieben, es sei „immer schwieriger“ zu äußern, wie man etwas empfinde, da man dann ein „Hetzer“, ein „Angstverbreiter“, ein „Natzi“, ein „Publizist“ oder ein „Idiot“ sei. Barth wurde daraufhin im Netz nicht nur für seine fehlerhafte Rechtschreibung kritisiert, sondern vor allem für die inhaltliche Botschaft seines Posts.

          Vor wenigen Stunden reagierte Barth auf die Kritik seines Kollegen. Auf Facebook schrieb er, gespickt mit zahlreichen lachenden und weinenden Smileys und mit absichtlichen Rechtschreibfehlern: „Wie geil einige 'Medien' sich über meinen letzten Post aufregen. Es geht haubtsechlich um die Rechtschreipung weniger um die Tatsache, das die Welt sich verändert hat. Wenn das mal keine Ablenkung von der wahren Aufgabe ist. Nein ist es nicht. Ne ne. (Oh wieder falsch geschrieben) Mal gespannt was sie jetzt schreiben.“

          Der wirre Eintrag endet mit dem Satz: „PS: ich finde Michael Mittermeier trotzdem gut.“ Umgekehrt gilt das nach diesem Post vermutlich noch weniger als davor.

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