https://www.faz.net/-gum-a7dpv

Nach Gewalt am Kapitol : Melania Trump „enttäuscht und entmutigt“

  • Aktualisiert am

Melania Trump als Wahlkämpferin im Oktober Bild: dpa

Melania Trump hat ihr Schweigen seit dem Gewaltausbruch am Kapitol gebrochen. Gewalt sei niemals zulässig, sagt sie. Und: „Es war die Ehre meines Lebens, als Ihre First Lady zu dienen.“

          1 Min.

          Amerikas First Lady Melania Trump hat ihr Schweigen seit dem Gewaltausbruch von Anhängern des abgewählten Präsidenten Donald Trump am Kapitol gebrochen. „Ich bin enttäuscht und entmutigt über das, was letzte Woche passiert ist“, erklärte sie am Montag in einer ausführlichen Mitteilung. „Es ist erbaulich zu sehen, dass so viele eine Leidenschaft und Begeisterung für die Teilnahme an einer Wahl gefunden haben, aber wir dürfen nicht zulassen, dass Leidenschaft in Gewalt umschlägt. Unser Weg nach vorne besteht darin, unsere Gemeinsamkeiten zu finden und die freundlichen und starken Menschen zu sein, von denen ich weiß, dass wir es sind.“

          Melania Trump drückte den Angehörigen der Toten im Zusammenhang der gewalttätigen Erstürmung des Kapitols ihr Mitgefühl aus, wobei sie zuerst die gestorbenen Teilnehmer nannte und dann die beiden Polizisten, von denen einer außerhalb des Dienstes starb.

          Sie beklagte zudem, dass es im Zusammenhang mit den Ereignissen am Kapitol „anzüglichen Klatsch, ungerechtfertigte persönliche Angriffe und falsche, irreführende Anschuldigungen“ gegen sie gegeben habe. Im Anschluss verurteilte sie die Gewalt. „Unsere Nation muss auf zivile Art und Weise heilen“, erklärte die First Lady. „Ich verurteile uneingeschränkt die Gewalt, die am Kapitol unserer Nation stattgefunden hat. Gewalt ist niemals zulässig.“

          Als Amerikanerin sei sie stolz darauf, dass es in den Vereinigten Staaten die Freiheit gebe, die eigenen Standpunkte äußern zu können, ohne Verfolgung fürchten zu müssen. Unterschiedliche politische Standpunkte dürften niemals die Grundlage für „Aggression und Bösartigkeit“ sein.

          Melania Trump nutzte ihre Erklärung auch, um kurz vor dem Ende der Amtszeit von Donald Trump am 20. Januar den Millionen Amerikanern zu danken, die sie und ihren Ehemann in den vergangenen vier Jahren unterstützten. „Es war die Ehre meines Lebens, als Ihre First Lady zu dienen.“

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Spahn und Wieler am Donnerstag in der Bundespressekonferenz

          Stark steigende Zahlen : Spahn fordert Länder zum Handeln auf

          Die deutschen Krankenhäuser kommen an ihre Kapazitätsgrenze. Der Bundesgesundheitsminister sieht die Länder in der Pflicht, zu handeln – es bestehe kein Grund, auf die neuen Regeln auf Bundesebene zu warten, sagt Spahn.
          Tilo Hacke, 48, ist Privatkundenvorstand der Online-Bank DKB.

          Sinnvolle Geldanlage : Langweiliger ETF-Sparplan statt Tesla-Aktie

          Regelmäßiges Sparen in kleinen Beträgen kann sinnvoller für den Kunden und die Bank sein als der einmalige Kauf von Einzelaktien. Tilo Hacke, Vorstand der Online-Bank DKB, über profitable Investments, Negativzinsen und die neueste Masche der Finanzbetrüger.

          Navi-Apps im Vergleichstest : Mit GPS und Schwarmintelligenz

          Im Wald verirrt und kein Mobilfunknetz erreichbar: Navi-Apps für Wanderer und Radfahrer können eine große Hilfe sein. Sie finden sogar optimale Wege für unterschiedliche Fortbewegungsarten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.