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Der ehemalige Moderator von ITV in Großbritannien, Piers Morgan Bild: Reuters

Moderator Piers Morgan : Medienaufsicht bestätigt Beschwerde von Herzogin Meghan

  • Aktualisiert am

Seinen Job hat Piers Morgan bereits gekündigt. Eine Untersuchung durch die britische Medienaufsicht steht dem Moderator wegen seiner heftigen Kritik an Herzogin Meghan noch bevor.

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          Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom hat nach dem Wirbel um Äußerungen des Journalisten Piers Morgan eine Beschwerde von Herzogin Meghan über den Moderator bestätigt. Das sagte ein Behördensprecher am Freitag der BBC. Insgesamt hatte die Ofcom nach dem Auftritt des Moderators mehr als 41.000 Beschwerden von Zuschauern bekommen.

          Morgan hatte seinen Job als Moderator der Sendung „Good Morning Britain“ beim Sender ITV in dieser Woche gekündigt, nachdem er Meghan scharf kritisiert und die Vorwürfe der Herzogin von Sussex in Zweifel gezogen hatte. Selbst wenn sie einen Wetterbericht vorlesen würde, würde er ihr nicht glauben, hatte Morgan unter anderem gesagt. Vor seiner Kündigung war er einer der prominentesten TV-Journalisten des Landes und für seine beißende Kritik an Politikern und Prominenten bekannt.

          Mehrfach hatte er sich auch an Meghan abgearbeitet. Nachdem er am Montag in seiner Live-Sendung Zweifel an dem Bericht Meghans über ihre Suizid-Gedanken während ihrer Zeit am Palast geäußert hatte und sich die Beschwerden häuften, hatte die Medienaufsicht eine Untersuchung angekündigt.

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          Die Herzogin soll sich laut CNN nicht beschwert haben, weil sie sich persönlich angegriffen gefühlt habe, sondern weil die Äußerungen Dritte verletzen und die Ernsthaftigkeit von psychischen Erkrankungen in Frage stellen könnten.

          Derweil zeigte eine am Freitag veröffentlichte Umfrage der Internetplattform YouGov, dass Prinz Harry und seine Frau Meghan unbeliebt wie noch nie bei den Briten sind. Nach ihrem aufsehenerregenden Fernsehinterview äußerten erstmals mehr Teilnehmer eine negative Meinung gegenüber Harry, nur noch 45 Prozent sind ihm gegenüber positiv eingestellt. Meghan kommt noch schlechter weg: 58 Prozent der Befragten haben eine schlechte Meinung von ihr, nur rund ein Drittel sieht sie positiv. Immerhin zeigten jüngere Briten ihnen gegenüber höhere Zustimmungswerte. So sagten in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen drei von fünf Befragten, dass sie Harry mögen – mehr als jeder Zweite sagte das über Meghan.

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