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Karl-Marx-Statue in Trier : „Deutschland hat selbst um das Geschenk gebeten“

Warm eingepackt: Am 5. Mai soll Karl-Marx-Statue im Beisein einer chinesischen Delegation in Trier offiziell enthüllt werden. Bild: dpa

Wu Weishan hat die Karl-Marx-Statue geschaffen, die kommende Woche in Trier enthüllt wird. Bezahlt wurde sie von der chinesischen Regierung. In Trier gab es deswegen monatelang Streit. Wie steht der Künstler in Peking dazu?

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          „Eins möchte ich klarstellen“, sagt der Bildhauer Wu Weishan. „Deutschland hat selbst um das Geschenk gebeten.“ Das Geschenk, das ist ein 5,50 Meter großer Karl Marx. Eine Statue, die zum 200. Geburtstag des Philosophen am 5. Mai in seiner Geburtsstadt Trier enthüllt wird. Bezahlt von der chinesischen Regierung, geschaffen vom Präsidenten der chinesischen Bildhauer-Akademie und Kurator des Museums für nationale Kunst in Peking. Wu Weishan, ein Mann mit langen, grau melierten Haaren, empfängt im feinen Besucherzimmer des Museums.

          Friederike Böge

          Politische Korrespondentin für Ostasien.

          In Trier erinnert man sich anders an den Ursprung der Idee mit der Statue. Sie sei vom chinesischen Generalkonsulat in Peking an die Stadt herangetragen worden.

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