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In Schlangenlinien unterwegs : Mann fährt betrunken E-Scooter – und muss Führerschein abgeben

  • Aktualisiert am

E-Scooter dürfen in Deutschland seit Mitte Juni benutzt werden. Bild: dpa

Er war in Schlangenlinien unterwegs und wurde prompt angehalten: Ein Mann hat seinen Führerschein verloren, weil er mit Alkohol im Blut mit einem E-Scooter gefahren ist.

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          Betrunken mit einem E-Tretroller unterwegs zu sein – das ist nicht nur waghalsig, sondern auch verboten. In Köln ist ein 21-Jähriger seinen Führerschein los geworden, weil er mit einem der neuen Roller Schlangenlinien fuhr. Er begegnete am Donnerstag einer Polizeistreife – und die Beamten maßen einen Atemalkoholwert von mehr als 1,1 Promille, wie die Polizei mitteilte. Deshalb beschlagnahmten sie den Führerschein.

          In der Innenstadt von München stürzte ein 40-jähriger Betrunkener mit einem E-Scooter und verletzte sich dabei so schwer, dass er ins Krankenhaus gebracht wurde. Eine Zeugin fand ihn bewusstlos auf dem Gehweg liegend und alarmierte Rettungskräfte, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Den Ermittlungen zufolge war der Mann am frühen Mittwochmorgen verbotenerweise mit den angemieteten Elektrokleinstfahrzeug auf dem Fußweg auf dem Maximiliansplatz unterwegs gewesen und gestürzt.

          E-Scooter dürfen in Deutschland seit Mitte Juni benutzt werden. Die Kölner Polizei wies darauf hin, dass unter Alkoholeinfluss das Benutzen von Elektrokleinstfahrzeugen – also E-Tretrollern und Segways – ebenso wenig erlaubt sei wie das Fahren mit dem Auto. Verursacht ein betrunkener E-Scooter-Fahrer einen Unfall mit Personenschaden oder hohem Sachschaden, müsse er zudem mit erheblichen zivilrechtlichen Konsequenzen rechnen.

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