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Letztes Urteil gesprochen : Streit um Erbe von Ex-Kaiserin Soraya beigelegt

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Die ehemalige persische Kaiserin Soraya im Jahr 1997. Im Streit um ihr Erbe wurde jetzt in Köln das letzte Urteil gesprochen. Bild: dpa

Die ehemalige persische Kaiserin Soraya hinterließ Millionen. Seit Jahren wird um das Erbe gestritten. Jetzt ist das letzte Wort gesprochen – ein Notizbuch gab den Ausschlag.

          Sorayas Nachlass ist endlich geregelt. Mehr als 14 Jahre nach dem Tod der einstigen persischen Kaiserin kann sich der frühere Chauffeur und Privatsekretär des Bruders von Soraya Esfandiari-Bachtiari  über ein Erbe freuen. Das entschied das Oberlandesgericht Köln (Aktenzeichen: 2 Wx 12/16).

          Nach Einschätzung des Gerichts ist ein kurzer Notizbuch-Text von Bijan Esfandiary zugunsten seines Privatsekretärs als wirksames Testament zu bewerten. Bijan war im Herbst 2001 nur wenige Tage nach Soraya gestorben.

          Im Kölner Verfahren ging es um das Alleinerbe an jenem Nachlass, der von Soraya zum Zeitpunkt ihres Todes an ihren Bruder übergegangen war.

          Um einen anderen Teil der Soraya-Millionen war in einem weiteren Verfahren gestritten worden. Dabei setzten sich 2015 drei gemeinnützige Organisationen in Frankreich durch.

          Die Pracht vergangener Zeiten: Kaiserin Soraya im Jahr 1955 während ihres offiziellen Besuchs in Bad Godesberg (Nordrhein-Westfalen).

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