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Was mir am Herzen liegt : „Ich weiß nun, dass ich mit Krisen umgehen kann“

  • -Aktualisiert am

Jana Wendt, 48 Jahre, ist gelernte Porzellanmalerin: Die Künstlerin lebt in Lierscheid. Bild: Uta Bittner

Enge Bindungen zu Menschen sind wichtig für unser Wohlbefinden. Welche Folgen haben die Kontaktbeschränkungen für unser Leben? Die Künstlerin Jana Wendt spricht in unserer Gesprächsreihe „Was mir am Herzen liegt“ über die Sehnsucht nach Nähe in Corona-Zeiten.

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          Wie kann man trotz Kontaktbeschränkungen und räumlicher Distanz Nähe aufbauen oder aufrechterhalten?

          Es ist sicher leichter, zu Menschen Nähe aufrechtzuerhalten, zu denen man schon vor der Pandemie einen guten Kontakt hatte, weil schon eine emotionale Verbindung da ist. Neue Kontakte aufzubauen, das ist schwieriger, allein schon durch die Masken. Da sieht man einfach nicht so die Gesichtszüge und die Mimik.

          Kann man eine emotionale Bindung über digitale Medien aufbauen?

          Das geht schon. Wir haben ja auch vor der Pandemie über Telefon, E-Mail, Whatsapp und was auch immer kommuniziert. Aber wenn man sich jetzt neu mit jemandem über Telefon oder Skype unterhält, kann meiner Meinung nach nur Nähe entstehen, wenn man Persönliches und Privates erzählt. Bei rein sachlichen Gesprächen bleibt die Verbindung distanzierter.

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