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Kolumbien : García Márquez besucht den Ursprung seiner Inspiration

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Ankunft in Aracataca: García Márquez und seine Frau Mercedes Barcha Bild: AP

Alles andere als einsam: Als Nobelpreisträger „Gabo“ nach 24 Jahren seine Heimatstadt besucht, stehen die Bewohner von Aracataca Spalier. Der Ort diente als Inspiration für „Macondo“, bekannt aus García Márquez´ Weltbesteller „Hundert Jahre Einsamkeit“.

          Der Literaturnobelpreisträger von 1982, Gabriel García Márquez, ist nach 24 Jahren erstmals wieder in seine Geburtsstadt Aracataca im Norden Kolumbiens zurückgekehrt. Der 80-Jährige hatte darauf bestanden, mit der Eisenbahn zu fahren. Aracataca, wo García Márquez bis zu seinem zehnten Lebensjahr lebte, diente ihm als Vorlage für das magische Macondo, dem Ort seines berühmtesten Romans „Hundert Jahre Einsamkeit“. Der „Gelbe Zug von Macondo“, in dem am Dienstag neben García Márquez auch dessen Frau Mercedes, der Sänger Rafel Exalona und drei Minister fuhren, war mit einem Foto des Schriftstellers und gelben Schmetterlingen geschmückt.

          Während der dreistündigen Fahrt von Santa Marta bis in seinen Geburtsort standen tausende Schaulustige an der Strecke, um dem berühmtesten Schriftsteller des Landes zuzujubeln. In Aracataca wurde „Gabo“ von hunderten Kindern empfangen. „Dies ist ein großer Tag für Aracataca, das heute seinen größten Sohn empfängt“, wurde Bürgermeister Pedro Sánchez zitiert. Das Geburtshaus von García Márquez wird zurzeit zu einem Museum umgebaut. Sánchez möchte möglichst viele Touristen in seine Stadt locken, die unter einer Arbeitslosenquote von 40 Prozent und großer Armut leidet.

          Willkommen zuhause, „Gabo”!

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