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Katy Perry und Taylor Swift : Kein „Bad Blood“ mehr?

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Kein Streit mehr um die Tänzer: Tourstart von Taylor Swift am Dienstag in Glendale Bild: AP

Nach jahrelangem Streit hat die amerikanische Sängerin Katy Perry ihrer Erzfeindin Taylor Swift eine versöhnliche Botschaft geschickt – auffällig ist der Zeitpunkt.

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          Ein Körbchen mit einem handgeschriebenen Brief, auf dem Umschlag klebt ein Hundesticker, und ein Olivenzweig als Friedenssymbol: Mit diesem Präsent will Katy Perry offenbar die seit längerem bestehende Fehde mit Popstar Taylor Swift beenden. Und Swift’s Instagram-Story zufolge hat das auch geklappt: Dort postete die 28-Jährige am späten Dienstagabend (Ortszeit) ein Video von dem Versöhnungsangebot, beschriftet mit „Thank you Katy“ und zwei Herzchen.

          Der Streit zwischen den beiden Popstars beschäftigt die Fans seit langem: Denn Swift und Perry haben die Kunst perfektioniert, sich gegenseitig in kryptischen Twitterbotschaften und Songtexten zwar nie beim Namen zu nennen, aber trotzdem alle Welt wissen zu lassen, wer gemeint war.

          Zunächst schien die beiden eine innige Freundschaft zu verbinden: Nette Botschaften auf Twitter, Katy Perry kam sogar bei einem Konzert von Swift auf die Bühne und die beiden sangen gemeinsam Perrys Hit „Hot’n’Cold“. Auch, dass Perry 2012 mit Swifts Ex-Freund John Mayer ausging, schien der Freundschaft nichts anhaben zu können.

          Gemeint war ein „weiblicher Popstar“

          2014 macht Swift mit ihrem Lied „Bad Blood“, das Zeilen wie „Ich dachte ich könnte dir vertrauen / Musstest du alles ruinieren“ enthält, den Streit dann plötzlich öffentlich. Für das dazugehörige Musikvideo holte sie sich die Unterstützung von zahlreichen hochkarätigen Kolleginnen wie Selena Gomez. Dem „Rolling Stone“ erklärte sie später, die Zeilen richteten sich an einen „weiblichen Popstar“, der etwas „so schreckliches“ getan habe, dass man nur mehr verfeindet sein könnte.

          Swift zufolge habe der „weibliche Popstar“ versucht, ihre „Red World Tour“ zu ruinieren, in dem er ihr mitten während der Tour drei Tänzer abwarb. Tatsächlich bestätigte ein Tänzertrio dem „Rolling Stone“, von Swift zu Perrys „California Dreams Tour“ gewechselt zu sein. Das Engagement bei Swift war dem Trio demnach nicht anspruchsvoll genug.

          Eine Weile kriselte es zwischen den beiden vor allem in Form kryptischer Tweets und versteckter Sticheleien. So stahl zum Beispiel ein Mann in einem Haikostüm Katy Perry die Show bei ihrem Auftritt in der Halbzeit des Superbowls 2015 – bei Taylors „1989“-Tour wenig später trat während der Performance von „Bad Blood“ ebenfalls ein Mann im Haikostüm auf.

          Musikalischer Schlagabtausch

          Vergangenes Jahr konterte Katy Perry daraufhin musikalisch mit dem Song „Swish swish“, den sie gemeinsam mit Nicki Minaj aufnahm, welche wiederum ebenfalls ihre Differenzen mit Swift hat. Das Lied veröffentlichten sie am dem Tag, an dem Taylor Swift die erste Single ihres neuen Albums vorstellen wollte.

          Swift revanchierte sich prompt mit „Look What You Made Me Do“. In einer Sequenz im Video ist sie als Katy Perry verkleidet und hält einen Grammy in der Hand – eine Auszeichnung, die Perry bis dato nicht bekommen hat.

          Ob Katy Perry sich damit geschlagen sieht oder schlicht keine Lust mehr auf das Hin und Her hat: Ganz uneigennützig war die Versöhnung vermutlich nicht. Denn das Körbchen schickte sie pünktlich zum Tourstart von Taylor Swift – wohl hoffend, dass Swift auf weitere Seitenhiebe auf der Bühne verzichtet.

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