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Keine Flönz für den Pimmock : Kölsch für Anfänger

  • -Aktualisiert am

Als Blumen verkleidete Karnevalistinnen winken vor dem Kölner Dom. Traditionell läutet Weiberfastnacht den Beginn des Straßenkarnevals ein. Bild: dpa

„Fööß“, „Ärm“ oder „Lück“ – Kölsch hat viele Facetten. Anlässlich des Karnevals können Sie Ihr Wissen rund um den rheinischen Dialekt auffrischen.

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          Köln ist die Hochburg des rheinischen Frohsinns. Aber geht es um seine Sprache, versteht der Kölner keinen Spaß. Er nimmt sie sogar richtig ernst. In der Domstadt gibt es eine „Akademie för uns kölsche Sproch“, und das diesjährige Motto der Karnevalssession lautet „Uns Sproch es Heimat“. Das Festkomitee Kölner Karneval möchte so dazu beitragen, „dass auch Fremde schnell bei uns heimisch werden“. Eine löbliche Absicht – besonders im Zeitalter sprachlicher Globalisierung.

          Dialekte vermitteln ein kollektives Gefühl des Zusammenhalts. Und sie drücken die Dinge so aus, wie es die glattgeschliffene Hochsprache nicht immer kann: griffig, witzig, originell. Das einzige Problem: Man muss ihn verstehen.

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