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Berufung abgelehnt : Johnny Depp verliert abermals vor Gericht

  • Aktualisiert am

Johnny Depp vor dem Gericht in London im Sommer 2020 Bild: EPA

Johnny Depp hatte wegen eines Artikels geklagt, in dem behauptet wurde, er habe seine früherer Frau Amber Heard körperlich misshandelt. Die Mehrheit der in der Zeitung erwähnten Vorwürfe hat sich laut Gericht aber als wahr erwiesen.

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          Im Rechtsstreit mit der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ hat Hollywood-Star Johnny Depp vor Gericht abermals eine Niederlage einstecken müssen. „Wir lehnen Herrn Depps Antrag, weitere Beweise einzubringen, ab und kommen zu dem Schluss, dass seine Berufung keine wirklichen Aussichten auf Erfolg hat“, sagte der zuständige Richter am Donnerstag in London.

          Depp (57) hatte gegen den Verlag der „Sun“ wegen eines Artikels geklagt, in dem behauptet wurde, er habe seine Ex-Frau Amber Heard (34) körperlich misshandelt. Der High Court in London hatte die Klage Anfang November abgewiesen: Die Mehrheit der in der Zeitung erwähnten Vorwürfe habe sich als wahr erwiesen, stellten die Richter in ihrem Urteil fest. Depp hatte nach dem Urteil kritisiert, das Gericht habe sich ausschließlich auf die Aussagen seiner Ex-Frau verlassen und Gegenbeweise von Polizei und anderen Zeugen ignoriert.

          Der Promi-Prozess hatte im vergangenen Jahr weltweite Aufmerksamkeit erregt. Wochenlang zeichneten Depp („Fluch der Karibik“) und seine 23 Jahre jüngere Ex-Ehefrau („Zombieland“) das Bild einer zutiefst zerstörerischen Beziehung. In den Vereinigten Staaten läuft noch ein weiteres Verfahren.

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