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Amber Heard : Depp verklagt frühere Frau auf 50 Millionen Dollar

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Johnny Depp und seine damals Noch-Ehefrau Amber Heard auf einem Filmfestival in Venedig 2015 Bild: dpa

Nach der Scheidung 2016 zog Amber Heard den Vorwurf der häuslichen Gewalt gegen Johnny Depp zurück. Die beiden Schauspieler einigten sich außergerichtlich. Jetzt dreht Depp den Spieß um – und verklagt seine frühere Frau.

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          Es ist keine drei Jahre her, dass sich Amber Heard und Johnny Depp haben scheiden lassen, da treffen sich die beiden Schauspieler vermutlich abermals vor Gericht. Depp verklagt Heard auf 50 Millionen Dollar. Wie „USA Today“ berichtet, beschuldigt er seine ehemalige Frau der Verleumdung. Grund für die Klage soll ein im Dezember 2018 erschienener Gastbeitrag von Heard sein, die in der „Washington Post“ von der Erfahrung mit häuslicher Gewalt berichtete.

          Johnny Depp wird in dem Artikel zwar nicht namentlich genannt. In dem Satz „Vor zwei Jahren wurde ich dann zu einer repräsentativen Figur für häusliche Gewalt“ lässt sich allerdings einen Bezug zu dem 55 Jahre alten Schauspieler herstellen. Depps Anwälte beschuldigen Heard, die Karriere des Schauspielers beschädigen zu wollen. Der Vorwurf, Depp habe seine frühere Ehefrau geschlagen, sei falsch. Sie soll sogar die Täterin im Streit um häusliche Gewalt gewesen sein, und nicht etwa das Opfer.

          Depp und Heard hatten nach nur 15 Monaten Ehe die Scheidung eingereicht. Es folgte ein monatelanger Rosenkrieg. Im Mai 2016 endete der Streit außergerichtlich: Depp zahlte Heard sieben Millionen Dollar. Sie zog den Vorwurf zurück, Depp hätte häusliche Gewalt angewendet.

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