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Politik statt Geschäft : Ivanka Trump macht ihre Modefirma dicht

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Ivanka Trump ist Tochter des amtierenden amerikanischen Präsidenten, Donald Trump. Bild: AFP

Ivanka Trump schließt einen Bericht zufolge ihr Unternehmen, und das „so schnell wie möglich“. Dabei werden offenbar alle Mitarbeiter entlassen.

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          Ivanka Trump schließt ihr Textilunternehmen. Wie die „New York Post“ berichtet, sollen alle 18 Mitarbeiter entlassen werden. Die Quelle der Zeitung berichtete, dass das Unternehmen „so schnell wie möglich“ geschlossen werden soll. Die Mitarbeiter seien über ihre Entlassung bereits informiert.

          Ein Insider sagte, die Firma habe sich nie davon erholt, dass Ivanka das Unternehmen verlassen habe. Ivanka Trump ist seit Frühjahr 2017 eine offizielle Mitarbeiterin des Weißen Hauses, weshalb sie die Unternehmensführung abgegeben hatte.

          In einer Stellungnahme teilte die Präsidententochter mit, dass niemand mit dem Erfolg der Marke habe rechnen können. Aber „nach 17 Monaten in Washington weiß ich nicht, wann oder oder ich jemals wieder ins Unternehmen zurückkehren werde, aber ich weiß, dass mein Fokus in absehbarer Zukunft auf der Arbeit in Washington liegen wird.“ Diese Entscheidung zu treffen sei der einzig faire Weg für ihr Team und ihre Partner gewesen.

          Die Unternehmensführerin, Abigail Klem, sagte, „ich weiß, dass es eine sehr schwere Entscheidung für Ivanka war und ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, solch ein talentiertes Team leiten zu dürfen.“

          Die Modelinie war in der Vergangenheit zum Spielball politischer Interessen geworden – Trumps Gegner riefen zum Boykott, Anhänger zum Kauf auf. Einige amerikanische Händler wie die Kaufhauskette Nordstrom nahmen Ivankas Mode aus dem Sortiment und wurden deshalb von Donald Trump scharf attackiert.

          Im Februar 2017 sorgte Donald Trumps Beraterin Kellyanne Conway, die zuvor schon mit dem Begriff „alternative Fakten“ irritiert hatte, mit dem Aufruf „Kauft Ivankas Sachen“ im Sender Fox für einen Eklat. Sie selbst bezeichnete den Auftritt als „gratis Werbung“, was Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen die Ethikregeln der amerikanischen Regierung nach sich zog. Danach wurde es relativ ruhig um die Marke, zuletzt gab es Berichte, wonach die kanadische Kaufhof-Mutter Hudson's Bay Artikel aus dem Angebot genommen haben soll.

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