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ISS-Raumfahrer : Astronaut Scott Kelly geht in den Ruhestand

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„Hat sich Zeit auf der Erde verdient“: Astronaut Scott Kelly Bild: dpa

Mit 340 Tagen, die er ununterbrochen auf der Raumstation ISS verbrachte, gilt Scott Kelly als einer der erfahrensten Astronauten. Jetzt geht er in Rente.

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          Kurz nach dem Ende seiner Jahresmission im All hat der amerikanische Astronaut Scott Kelly (52) seinen Ruhestand angekündigt. Am 1. April werde er sich aus seinem derzeitigen Beruf zurückziehen, teilten Kelly und die Raumfahrtbehörde Nasa am Freitag (Ortszeit) mit. Er wolle sich aber weiterhin an der Forschung zu seiner Jahresmission im All beteiligen.

          Nasa-Chef Charles Bolden würdigte Kelly, derzeit der Amerikaner mit den zusammengezählt meisten im All verbrachten Tagen, als „einen der besten Astronauten in der Geschichte des Raumfahrt-Programms“. Er könne sich niemanden außer Kelly vorstellen, der „ein wenig Ruhe und Zeit auf diesem Planeten mit Familie und Freunden so sehr verdient hat“.

          Ein Nordlicht ist von allen Seiten umwerfend anzusehen, auch von oben. Astronaut Scott Kelly twitterte zu diesem Bild: „So etwas habe ich noch nie gesehen - ein rotes Nordlicht. Wie spektakulär!“ Öffnen

          Gemeinsam mit seinem russischen Kollegen Michail Kornijenko war Kelly Anfang März von der Internationalen Raumstation ISS zurückgekehrt. Ihr Aufenthalt in der Schwerelosigkeit hatte 340 Tage und damit doppelt so lange wie sonst üblich gedauert. Er galt als Test für einen bemannten Flug zum Mars in vielen Jahren.

          Kelly war während der Mission aus einem weiteren Grund ein ganz besonderer Astronaut: Er hat einen Zwillingsbruder, der auch Raumfahrer war. Mark Kelly stellte für die Forschung in den vergangenen Monaten den idealen Vergleichsprobanden dar.

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