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Isabelle Huppert im Gespräch : „Ich würde gern einen Mann spielen“

  • -Aktualisiert am

Isabelle Huppert ist seit dem 8. Oktober wieder auf der Kinoleinwand. Bild: AFP

Schauspielerin Isabelle Huppert steht schon fast ein halbes Jahrhundert vor der Kamera. In ihrem neuen Film verkörpert sie eine Polizei-Übersetzerin. Im Interview spricht sie über Frauen hinter der Kamera und verrät, wie gut ihr Arabisch wirklich ist.

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          50 Jahre ist es 2021 her, dass Isabelle Huppert erstmals vor der Kamera stand, und dass sie zu den Besten ihrer Zunft gehört, ist fast genauso lange kein Geheimnis mehr. Schon in den Siebziger Jahren war sie zum ersten (von bislang 16) Mal für den französischen Filmpreis César nominiert, sie gewann die Darstellerinnenpreise der Festivals in Cannes, Venedig und Berlin (für Filme wie „Biester“, „Die Klavierspielerin“ oder „8 Frauen“) und mehrmals den Europäischen Filmpreis. Für „Elle“ wurde sie sogar mit dem Golden Globe ausgezeichnet und für den Oscar nominiert. Claude Chabrol zählte sie ebenso zu seinen Lieblingsschauspielerinnen wie Michael Haneke. Doch auf ihren Lorbeeren ruht sich die  sich die 67-jährige nicht aus. Aktuell ist sie als Polizei-Übersetzerin auf kriminellen Abwegen in der Romanverfilmung „Eine Frau mit berauschenden Talenten“ seit dieser Woche in den Kinos zu sehen. Die Dreharbeiten zu ihrem nächsten Film, der italienischen Produktion „L’ombra del Caravaggio“, haben bereits begonnen. Wir sprachen mit ihr Anfang des Jahres in Paris.

          Madame Huppert, Ihr neuer Film „Eine Frau mit berauschenden Talenten“ basiert auf dem Roman „Die Alte“ von Hannelore Cayre. Lesen Sie in einem solchen Fall die Vorlage zum Drehbuch?

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