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Hyderabad : Indische Stadt verbietet wegen Ivanka Trump das Betteln

  • Aktualisiert am

Bettelnde Menschen wie diese Frau am Straßenrand gehören in Hyderabad normalerweise zum Stadtbild. Bild: AFP

Kurz vor dem anstehenden Besuch Ivanka Trumps hat die Stadt Hyderabad im Süden Indiens das Betteln auf öffentlichen Plätzen verboten. Aktivisten kritisieren das Vorgehen.

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          Im Vorfeld eines Besuchs von Ivanka Trump im Süden Indiens hat die Stadt Hyderabad das Betteln auf öffentlichen Plätzen verboten. Die Polizei bestätigte am Freitag eine entsprechende Order, die Teil der „Routine-Bemühungen“ gegen die Bettelei sei. Die Tochter von US-Präsident Donald Trump wird im Laufe des Monats zu einer Unternehmerkonferenz erwartet, an der auch Indiens Regierungschef Narendra Modi teilnehmen will.

          Ein ranghoher Polizeivertreter hob hervor, das Bettelverbot habe nichts mit Trumps Kommen zu tun. Demnach gilt das Verbot bis zum 7. Januar, bei Verstößen drohen Gefängnis oder Geldstrafen. Nach Angaben des ranghohen Polizeivertreters hat die Stadt Hyderabad ein Zentrum eingerichtet, in dem Obdachlose untergebracht werden können, bis sie imstande seien, „ein normales Leben zu führen“.

          Polizeikommissar M. Mahendar Reddy ordnete das Bettelverbot Berichten zufolge diese Woche an. Zur Begründung erklärte er demnach, Bettler auf den Straßen seien ein „Ärgernis“ und behinderten und gefährdeten die Fortbewegung von Fahrzeugen und Fußgängern. Die Aktivistin Madhu Purnima Kishwar kritisierte, das Verbot komme einer „Kriminalisierung“ von Armut gleich.

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           Unser Autor: Patrick Schlereth

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