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Hat den Lockdown in Großbritannien verbracht und so manches dabei gelernt: Hugh Laurie (hier im Oktober 2019 bei der Londoner Premiere von „David Copperfield“) Bild: Picture-Alliance

Hugh Laurie im Interview : „Gin hilft“

Der frühere „Dr. House“-Darsteller Hugh Laurie erzählt, was ihm geholfen hat, den Lockdown in England zu überstehen, wie er Charles Dickens’ „David Copperfield“ wiederentdeckte und warum er heute leichter mit seinem Perfektionismus umgehen kann.

          5 Min.

          Herr Laurie, Sie telefonieren für dieses Interview von Großbritannien aus?

          Maria Wiesner
          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Ja, meine Frau und ich, wir haben unsere Arbeitsplätze nach Hause verlegt. Die vergangenen Monate habe ich vom eigenen Schreibtisch aus gearbeitet. Wie alle anderen bin ich also an einem Ort gefangen. Aber ich habe Glück, es ist ein sehr schöner Ort.

          Noch im Januar sagten Sie in einem Interview, dass Sie ungern zu lange an einem Ort bleiben. Wie haben Sie jetzt den Lockdown überstanden?

          Gin hilft. Wodka auch. Die lassen die Zeit schneller vergehen. (Er lacht.) Und ja, ich werde schnell ungeduldig. Aber ich habe es geschafft, mich mit vielen sinnlosen Dingen zu beschäftigen. Ich hab viel Piano geübt, habe versucht, mir selbst das Tischlerhandwerk beizubringen – und wahrscheinlich sollte ich mich entschuldigen, dass ich noch immer nicht ein Wort Deutsch spreche. Aber dafür habe ich versucht, Handstand zu lernen und auf meinen Händen zu laufen.

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