https://www.faz.net/-gum-9f310

Sexroboter zum Ausprobieren : Houston verbietet Eröffnung von „Roboter-Bordell“

  • Aktualisiert am

Wie verändert sich unser Sex-Leben? Puppen auf eine Messe im chinesischen Schanghai. Bild: Reuters

Es sollte ein neues Geschäftskonzept sein: Ein Sexshop in Houston wollte seinen Kunden erlauben, Sex-Roboter vor dem Kauf auszuprobieren. Das hat der Bürgermeister nun verhindert.

          1 Min.

          Die texanische Stadt Houston hat die Eröffnung eines Geschäfts verboten, in dem Sexroboter nicht nur gekauft, sondern vorher auch ausprobiert werden können. „Ich will solche Läden nicht in der Stadt Houston“, sagte Bürgermeister Sylvester Turner am Mittwoch über das Geschäft, das Medien als „Roboter-Bordell“ bezeichnet haben. Der Stadtrat änderte deswegen ein 20 Jahre altes Gesetz über gewerblichen Sex, damit es auch technologische Objekte umfasst.

          Das im kanadischen Toronto ansässige Unternehmen KinkySdollS hatte nach Houston expandieren wollen. Das Prinzip des Ladens: Kunden können dort nicht nur Sexroboter kaufen, die je nach Ausstattung um die 3000 Dollar kosten - sondern vor einem möglichen Kauf auch testen.

          Dass es sich um ein „Roboter-Bordell“ handle, wies der Besitzer aber kürzlich in einem Zeitungsinterview zurück: „Wir sind ein Geschäft und wir wollen Puppen verkaufen.“

          Die nun vom Stadtrat von Houston beschlossene Gesetzesänderung verbietet faktisch, Sexroboter in einem Geschäft der Stadt zu benutzen. „Man darf verkaufen, aber nicht benutzen“, erklärte Bürgermeister Turner. „Man darf keine sexuelle Aktivität mit einem leblosen Objekt in einem Geschäft ausüben.“

          Weitere Themen

          Heftige Schießereien und Chaos in Culiacán

          Drogenkartell : Heftige Schießereien und Chaos in Culiacán

          Heftige Schießereien, Panik und Chaos auf den Straßen der mexikanischen Stadt Culiacán: Im Zusammenhang mit der versuchten Festnahme von Ovidio Guzmán López, Sohn des früheren Drogenbosses „El Chapo“, sind Bandenmitglieder auf die Sicherheitskräfte losgegangen.

          Topmeldungen

          Deal mit Amerika : Ein Erfolg für Erdogan

          Die Verhandlungen des türkischen Staatspräsidenten mit dem amerikanischen Vizepräsidenten Mike Pence führen zu einer fünf Tage langen Waffenruhe. Wie hoch ist der Preis? Eine Analyse.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.