https://www.faz.net/-gum-a97vt

Ehemann der Queen : Herzogin Camilla: Zustand von Prinz Philip hat sich „leicht verbessert“

  • Aktualisiert am

Im Juni wird er 100 Jahre alt: Prinz Philip bei einer Zugfahrt im Jahr 2017 Bild: dpa

Seit gut zwei Wochen wird Prinz Philip stationär behandelt. Der 99-jährige Ehemann der Queen soll an einer Infektion leiden, außerdem würden frühere Herzprobleme untersucht. Jetzt soll es ihm aber langsam besser gehen.

          1 Min.

          Der Gesundheitszustand von Prinz Philip hat sich nach Angaben seiner Schwiegertochter Camilla „leicht verbessert“. Dem 99-jährigen Ehemann von Queen Elizabeth II. gehe es ein wenig besser, er leide aber manchmal noch unter Schmerzen, sagte die Frau von Thronfolger Charles am Mittwoch während eines Besuchs in einem Londoner Impfzentrum. Sie fügte hinzu, „wir drücken weiter die Daumen“.

          Prinz Philip wird seit dem 16. Februar im Krankenhaus behandelt. Zunächst hieß es aus dem Buckingham-Palast, es handle sich um eine „Vorsichtsmaßnahme“, weil er sich unwohl gefühlt habe. Einige Tage später war von einer Infektion die Rede. Der Herzog von Edinburgh habe sich aber nicht mit dem Coronavirus infiziert, versicherte die Palast.

          Am Montag dann wurde der 99-Jährige in die staatliche St.-Bartholomew’s-Klinik in London verlegt, die als Herzzentrum auch international hohe Reputation genießt. Die Nachricht verstärkte die allgemeine Sorge um den Gesundheitszustand des Prinzen, der am 10. Juni seinen hundertsten Geburtstag feiert.

          Eine lange Krankenakte

          Der Palast erklärte dazu am Montag, die Ärzte würden „weiter eine Infektion behandeln und zudem Tests und Beobachtungen wegen bereits zuvor bestehender Herzprobleme vornehmen“. Prinz Philip reagiere auf die Behandlung, müsse aber „mindestens bis Ende der Woche“ im Krankenhaus bleiben.

          Philip und Elizabeth sind seit 1947 verheiratet. 2017 zog sich Prinz Philip weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück. Er hatte in den vergangenen Jahren wiederholt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Im April 2018 war ihm in einer Klinik ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt worden. Auch wegen verschiedener Infektionen musste Philip in den vergangenen Jahren ab und zu ins Krankenhaus. 2011 war ihm ein Stent am Herzen eingesetzt worden.

          Queen hält an ihren Pflichten fest

          Die 94-jährige Königin und ihr Ehemann waren im Januar erstmals gegen das Coronavirus geimpft worden. Zu Beginn der Pandemie hatten sich beide wegen ihres hohen Alters auf Schloss Windsor zurückgezogen, um das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich zu halten.

          Trotz der Erkrankung ihres Manns hielt die Queen an ihren Pflichten fest. Am Dienstagabend sprach sie, wie es der Tradition entspricht, mit Finanzminister Rishi Sunak, bevor dieser am Mittwoch seine Haushaltsrede im Parlament hielt.

          Weitere Themen

          Impfkampagne nimmt Fahrt auf

          Corona-Liveblog : Impfkampagne nimmt Fahrt auf

          Knapp zwei Millionen Impfungen in drei Tagen +++ Curevac rechnet mit früherer EU-Zulassung +++ Jeder Fünfte in den Vereinigten Staaten ist voll geimpft +++ EU will bis zu 1,8 Milliarden weitere Dosen Corona-Impfstoff ordern +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.

          Topmeldungen

          Jérôme Boateng muss den FC Bayern nach zehn Jahren verlassen.

          Abschied vom FC Bayern : Boateng im Abseits

          Als Hoeneß neulich Boateng anzählte, wurde dieser öffentlich nur von einem Bayern-Mitarbeiter verteidigt: Trainer Flick. Und so könnte die Trennung von Boateng in München noch weitere Folgen haben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.