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Wo Capa den letzten Toten des Zweiten Weltkriegs fotografierte

Von STEFAN LOCKE, Fotos DANIEL PILAR

11. April 2017 · Das Gebäude, in dem Robert Capa sein berühmtes Foto eines toten Soldaten in den letzten Kriegstagen machte, stand kurz vor dem Abriss. Leipziger Bürger haben es davor bewahrt.

Morgennebel liegt über der Straße, auf dem neu gedeckten Dach des Hauses ist zarter Raureif zu sehen. Straßenbahnen rumpeln über die Kreuzung, vorbei an dem frisch sanierten Prachtbau mit der ocker-beigefarbenen Jugendstilfassade, der wie ein Tor zum grünen Stadtteil Lindenau wirkt. Das Café im Erdgeschoss hat gerade erst geöffnet, als Meigl Hoffmann eintritt. Aus dem Gastraum macht der Kabarettist kurzerhand die Bühne für ein Drama, das sich in diesem Haus vor 72 Jahren abspielte. „Von da kommen die Amerikaner“, sagt der 49 Jahre alte Hoffmann, rudert mit den Armen und dreht sich um. „Hinter der Brücke liegt die Innenstadt, da sind die Deutschen, die machen noch auf Widerstand.“

Der Leipziger Kabarettist Meigl Hoffmann im Café des Capa-Hauses. Zusammen mit Leipziger Bürgern hat Hoffmann sich dafür eingesetzt, diesen historischen Ort zu retten.

Das Haus mit Café ist eine Art Brückenkopf, es bietet einen guten Blick Richtung Zentrum. „Hier sind die Amerikaner hoch“, ruft Hoffmann. „Zweiter Stock, raus auf den Balkon, MG aufgestellt. Rattattateng. Im Esszimmer nebenan ein zweites MG auf den Tisch. Vorher noch die Tischplatte umgedreht, um das Furnier zu schonen. Und wieder Peng, peng, peng – und dann: Stille.“ Durch die Balkontür sinkt der MG-Schütze ins Wohnzimmer zurück, unaufhaltsam breitet sich Blut auf dem Parkett aus. In der Zimmertür steht der Fotograf Robert Capa und drückt auf den Auslöser.

Die Aufnahmen aus dieser Wohnung in Leipzig druckte das „Life“-Magazin im Mai 1945 in der Siegesausgabe. „Der Krieg in Europa ist zu Ende“, steht auf dem Titel. Die Bildserie des Soldaten hieß „Last man to die“ – der letzte Tote des Kriegs.

Robert Capa hat die berühmten Bilder am 18. April 1945 in Leipzig aufgenommen, zwei Stockwerke über dem Café. Seit kurzem heißt das Gebäude offiziell Capa-Haus. Und es grenzt an ein Wunder, dass es überhaupt noch steht. Dieses Wunder hat mit Meigl Hoffmann zu tun, der sich zusammen mit Leipziger Bürgern dafür eingesetzt hat, den historischen Ort zu retten. „Hier kann man Geschichte konkret erleben“, ruft er. „Sollten wir uns das etwa nehmen lassen?“

© Robert Capa / International Center of Photography / Magnum Photos „Last man to die“, so nannte Robert Capa sein Bild für Magnum. In Deutschland ist es unter dem Titel „Der letzte Tote des Zweiten Weltkriegs“ bekannt.

Meigl Hoffmann ist mehr als 20 Jahre nach Kriegsende geboren und in Leipzig aufgewachsen. Als Kind fand er auf dem Dachboden seines Elternhauses Stahlhelm, Koppel, Patronentasche – alles amerikanischer Herkunft. Die Devotionalien stammen aus dem Frühjahr 1945, als die Amerikaner für drei Monate Leipzig besetzten, bevor die Sowjets im Sommer übernahmen. In der Schule war später nur von sowjetischen Befreiern die Rede. Auch im Stadtbild und selbst in offiziellen Archiven erinnert nichts mehr an die Amerikaner. Dabei waren auch bei den Hoffmanns amerikanische Soldaten einquartiert. Die Großeltern erzählten von Gentlemen und Musik, sein Vater, wie er als Jugendlicher mit den Amerikanern Zigaretten rauchte. Die Berichte fesselten den Jungen. „So wurde ich unmittelbar mit Geschichte konfrontiert.“

Als Hoffmann Ende der achtziger Jahren im „Snowboy-Magazin“, einer Untergrund- Zeitschrift, fünf Fotos von Robert Capa sah, die amerikanische Soldaten in Leipzig zeigten, war er elektrisiert. Die Bilder waren illegal aus dem „Giftschrank“ der Deutschen Bücherei in der Messestadt abfotografiert worden. „Ich hatte tausend Fragen.“ Vor allem wollte er wissen, wo die Fotos gemacht wurden und wer darauf zu sehen ist. Auf die Antwort musste er fast ein Vierteljahrhundert lang warten.

Nach der Wiedervereinigung kontaktierte Hoffmann das amerikanische Konsulat in Leipzig wegen der Bilder. Erst 2005 kam Bewegung in die Sache. Zum 60. Jahrestag des Kriegsendes waren auch drei Veteranen aus den Vereinigten Staaten angereist, die im April 1945 in Leipzig waren. Die inzwischen 85 Jahre alten einstigen Soldaten berichteten von Granaten, die am Völkerschlachtdenkmal abprallten, in dem sich Wehrmachts- und Volkssturmmänner verschanzt hatten, und wie die Deutschen sich erst ergaben, als schließlich doch ein Geschoss ins Innere drang. „Touchdown“, habe der Mann gesagt und gelacht, sagt Hoffmann. Dann war der Krieg in Leipzig vorbei.

Was das Haus anging, in dem das berühmte Foto entstand, mussten auch die Veteranen passen. Hoffmann suchte weiter. Er hatte ungefähr eine Ahnung von der Gegend. Sein wichtigster Hinweis war das markante Metallgeländer mit Jugendstilornamenten am Balkon. Im Grunde gab es nur ein Gebäude, das zu der Umgebung passt, die auf Capas Fotos zu sehen ist: Jahnallee 61, am Übergang vom Zentrum zum Stadtteil Lindenau. „Aber dieses Haus hatte keine Balkons“, sagt Hoffmann. „Und es war leer, in einem katastrophalen Zustand.“ Mit einem Freund stieg er in das Haus ein. Ein Teil des Daches fehlte, die Decken waren zum Teil bis zum Keller durchgebrochen, die Holztreppe wackelte gefährlich – aber hielt. „Ich bin instinktiv in die zweite Etage hoch“, erzählt Hoffmann. Aus dem Fenster der Mittelwohnung sah er links das Straßenbahndepot, gegenüber die Gastankstelle und rechts die Zeppelinbrücke – alles wie auf den Bildern von Robert Capa.

  • © Meigl Hoffmann Als Meigl Hoffmann das Capa-Haus entdeckte, ...
  • © Meigl Hoffmann ... befand es sich in einem katastrophalen Zustand.

Zu Hause malte er Grundriss und Fenster auf, verglich nochmals Fotos, maß Winkel aus. „Das muss die Wohnung sein“, dachte er immer wieder. Dann wurde sein letzter Zweifel beseitigt: Die Balkons, erfuhr er, waren zu DDR-Zeiten wegen Baufälligkeit demontiert worden. „Da wär’ ich nie drauf gekommen.“

Er setzte alles daran, das Gebäude zu erhalten. Doch viel Zeit ging ins Land. Mehrmals wechselten die Eigentümer der unter Denkmalschutz stehenden Immobilie, und 2011 brannte auch noch der Dachstuhl. Hoffmann ist jetzt noch fassungslos: „Sollten wir dieses geschichtsträchtige Haus aufgeben und durch Gesichtsloses ersetzen? Kam für mich nicht in Frage!“ Mit anderen Enthusiasten, darunter Grafiker, Mediziner, Lokalpolitiker und Historiker, gründete er eine Bürgerinitiative. Manche sagten, er solle aufhören mit alten Kriegsgeschichten. Andere waren angetan.

Dann ging es auf einmal ganz schnell. Auch weil der Zufall half, Hoffmanns Fragen zu beantworten. Zuerst erfuhr die Bürgerinitiative den Namen des toten Soldaten: Raymond J. Bowman aus Rochester, Monroe County, New York, tödlich getroffen zwei Wochen nach seinem 21. Geburtstag. „Life“ hatte das Gesicht des Soldaten seinerzeit unkenntlich gemacht. Doch am Revers seiner Uniform sind die Initialen „RB“ gut zu erkennen. Sie schrieben an die Familie und erfuhren bald darauf von Bowmans Kameraden Lehman Riggs, der mit ihm gemeinsam das Maschinengewehr bediente. Riggs lebt in Tennessee, und er war, obwohl 92 Jahre alt, sofort bereit, nach Leipzig zu kommen. Im Frühjahr 2012 betrat er mit Hoffmann erstmals wieder das notdürftig gesicherte Haus, in dem sein Kriegskamerad starb.

Als Riggs in der leeren Wohnung stand, in der alles passierte, kamen ihm die Tränen, Hoffmann nahm ihn in den Arm. Riggs erzählte, wie Bowman ihn erst kurz vor dem tödlichen Schuss am MG abgelöst hatte. Um ein Haar hätte es ihn getroffen, hätte Riggs fallen und Bowman überleben können, das ist die brutale Logik des Kriegs.

© Robert Capa / International Center of Photography / Magnum Photos Fotografien von Robert Capa vom 18. April 1945

Später berichtete Riggs, was sich am 18. April in dem Haus zutrug: Bowman und er waren Teil der 2. Infanterie-Division, der „Indianheads“, die von Westen nach Leipzig vorrückte, während sich Soldaten der 69. Infanterie-Division von Südosten her der Stadt näherten. Die Leipziger erwarteten die Amerikaner schon, viele hatten weiße Tücher aus den Fenstern gehängt. Doch vereinzelt gab es noch Widerstand, besonders an der Zeppelinbrücke, welche die Deutschen halten wollten, um den Weg ins Zentrum zu versperren. Hier hatten sie mit Ziegeln gefüllte Straßenbahnwagen quer über die Straße gestellt, die aber kein großes Hindernis waren für die amerikanischen Panzer.

Als MG-Schützen sollten Riggs und Bowman ihren Leuten Feuerschutz beim Erobern der Brücke geben. Und das ging am besten aus der Wohnung im zweiten Stock des Hauses in der Jahnallee, die damals Frankfurter Straße hieß. Noch am gleichen Tag eroberten die Amerikaner die Brücke. Im Rathaus nahmen sich daraufhin der Oberbürgermeister und sein Stellvertreter mit ihren Familien das Leben. Auch die Bilder der tot in ihren Amtszimmern liegenden nationalsozialistischen Politiker der amerikanischen Fotografin Lee Miller gingen um die Welt. Für die Soldaten auf dem Balkon in der Jahnallee schien das Gröbste vorbei – bis ein deutscher Heckenschütze, von wo genau, ist bis heute ungeklärt, Bowman genau zwischen die Augen traf. Den Stahlhelm hatte er kurz zuvor abgenommen.

In diesem Moment stand Robert Capa im Wohnzimmer. Er begleitete die „Indianheads“ seit einer Weile als Kriegsberichterstatter, er war auch bei ihrer Landung in der Normandie dabei gewesen. Kurz vor dem tödlichen Schuss hatte er Bowman und einen Kameraden noch auf dem Balkon stehend hinter ihrem MG fotografiert. „Es war ein sehr sauberer, irgendwie sehr schöner Tod, und ich denke, das ist meine prägendste Erinnerung aus diesem Krieg“, sagte er später in einem Radio-Interview.

Capa, durch seine Aufnahmen aus dem Spanischen Bürgerkrieg bekannt geworden, versuchte stets, ganz vorne dabei zu sein. „Wenn deine Bilder nichts taugen, warst du nicht nah genug dran“, soll einer seiner Lehrsätze gewesen sein. Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte der Mitgründer der Fotoagentur Magnum nie wieder als Kriegsreporter arbeiten. Neun Jahre später ließ er sich doch wieder darauf ein. 1954 kam er im heutigen Vietnam ums Leben, als er auf eine Mine trat.

„Das ist Weltgeschichte, die sich hier, in diesem Haus, verdichtet“, sagt Hoffmann. Durch Berichte aufmerksam geworden, meldete sich dann ein Mann namens Robert Petzold, der bis nach Kriegsende mit seinen Eltern in der Wohnung gelebt hatte, in der Bowman starb. Petzold wohnt heute bei Kassel, und an den 18. April 1945 erinnert er sich genau. „Meine Oma, die in einem Vorort wohnte, rief uns am Tag vorher an und sagte: ‚Der Feind kommt.‘“ Strom, Wasser, Gas und Telefon hätten bis zum Schluss funktioniert, auch Straßenbahnen seien gefahren. „Wir sind mit Decken und Verpflegung in den Keller.“ Petzold, damals zwölf Jahre alt, der Vater im Krieg, hatte Angst. „Wer weiß, was die mit uns machen!“

Robert Petzold war gerade zwölf Jahre alt, als Robert Capa das Foto vom toten Soldaten in der Wohnung von Petzolds Familie schoss.

Die ersten amerikanischen Soldaten sah er am 18. April um die Mittagszeit, als die Kellertür aufging. „Sie haben nur kurz reingeguckt, wer da unten sitzt.“ Oben wurde noch geschossen, doch von dem Drama, das sich in ihrer Wohnung abspielte, ahnte die Familie nichts. In einer Feuerpause am Nachmittag ging Petzolds Mutter nach oben. Dort, so erzählt es ihr Sohn, habe sie den toten Soldaten halb auf dem Balkon, halb im Wohnzimmer liegen sehen. Auf dem Schuhschrank in der Diele fand sie persönliche Dinge des Toten, Briefe und Fotos mit einer Frau und zwei Kindern. „Meine Mutter hat zu meiner Schwester und mir gesagt: ‚Seht ihr, er mag vielleicht unser Feind sein, aber er ist genauso ein Mensch wie wir auch.‘“

Lange nahmen sie an, dass die Fotos Bowmans Familie zeigten. Erst später erfuhren sie, dass er weder Frau noch Kinder hatte und auf den Bildern wohl Verwandte zu sehen waren.

Als am Abend nach dem Ende der Kämpfe auch die Familien wieder in ihre Wohnungen zurückkehrten, war der Gefallene schon abgeholt worden. Nur die Blutlache auf dem Parkett im Wohnzimmer war noch zu sehen. „Sie reichte bis an den Teppich“, erinnert sich Petzold. „Ansonsten war die Wohnung unversehrt.“ Nur im Holz der Tischplatte, welche die Soldaten zuvor umgedreht hatten, waren Abdrücke des Maschinengewehrs zu sehen. „Das hat meine Mutter beeindruckt“, sagt Petzold. „Dass die Soldaten im Kampf auch noch darauf geachtet haben, den Esstisch nicht zu beschädigen.“

Petzold mit den Original-Möbeln aus der Leipziger Wohnung, die auch auf Capas Fotografie zu sehen sind

Zwei Jahre nach Kriegsende zog die Familie nach Kassel, wo Petzold bis heute lebt. Mit Leipzig blieb er über Schulfreunde in Kontakt. Dank ihnen erfuhr er 2012 von einem Zeitungsartikel über die Bürgerinitiative zur Rettung des Hauses. „In dem Haus habt Ihr doch gewohnt?“, schrieb einer. „Nicht nur das“, schrieb Petzold zurück. Als Meigl Hoffmann Petzold zum ersten Mal in Kassel besuchte, traute er seinen Augen nicht. In der Wohnung erkannte er sofort Bücherschrank, Stuhl und Schreibtisch – die Original-Möbel aus der Leipziger Wohnung, die auf den Capa-Fotos zu sehen sind. Auch die mächtige Standuhr, die einst direkt neben der Balkontür stand, war noch da.

„Das war kaum zu fassen“, sagt Hoffmann. Danach gab er endgültig keine Ruhe mehr – das Haus musste gerettet werden. Dabei stand es 2012 vor dem endgültigen Abbruch. Nach dem Dachstuhl-Brand hatte die Stadt den Abriss des Denkmals genehmigt. Dann kam, wieder einer dieser Zufälle, Horst Langner ins Spiel. Der Immobilienmakler aus Franken kannte sich in Leipzig aus, er hatte hier gut 80 Baudenkmäler saniert. Er kannte das Haus in der Jahnallee, er mochte es, vor allem die bauliche Großzügigkeit und Atmosphäre der Gründerzeit – aber er hatte die Finger davon gelassen.

Meigl Hoffmann im Flur des „Palmengarten-Palais“. Im Erdgeschoss befindet sich heute ein Café.

Die Bürgerinitiative ließ nicht locker, und so ging Langner das Risiko ein. Gut zehn Millionen Euro steckte er in den Bau, sanierte denkmalgerecht den mit Marmor ausgekleideten Eingang, die Stuckdecken und Wandbemalungen und baute auch Balkons und hölzerne Loggien wieder an.

Im historischen Treppenhaus mit den sechseckigen Fliesen, knarzenden Holztreppen und gedrechselten Handläufen fühlt man sich an den Anfang des vergangenen Jahrhunderts versetzt. Aus den einst zehn großbürgerlichen Wohnungen sind 41 Wohneinheiten geworden, die sich unter dem Namen „Palmengarten-Palais“ schnell verkauften. Auch Petzolds ehemalige Wohnung ist heute geteilt. Auf dem Balkon, hinter der Brüstung mit den Ornamenten, stehen Blumenkästen mit Tannenzweigen. Im Erdgeschoss ist wie damals ein Café untergebracht, in dem ein kleines Museum an die Ereignisse aus dem April 1945 erinnert – inklusive der Originalmöbel von Familie Petzold.

  • Im Café des Capa-Hauses erinnert ein kleines Museum an die Ereignisse aus dem April 1945.
  • Neben Fotografien befinden sich unter anderem auch die Originalmöbel von Familie Petzold im Museum.
  • Museumsstücke: Uniform der Infanterie-Division des toten Soldaten und Kameras aus Capas Zeit
  • Die Straßen, die westlich und östlich der Jahnallee an dem Haus vorbeiführen, sind jetzt nach Raymond J. Bowman und Robert Capa benannt.
  • © dpa Sichtlich gerührt steht US-Veteran Lehman Riggs mit einem Straßenschild zu Ehren seines toten Kameraden Bowman vor dem Capa-Haus.

Als das Haus im Frühjahr 2016 offiziell übergeben wurde, kam auch Lehman Riggs noch einmal aus Tennessee. Der inzwischen 96 Jahre alte Mann war überwältigt. „Ist jemals durch Gewalt irgendwas besser geworden?“, fragte er in einer Ansprache. „Nein. Krieg ist keine Option.“

Meigl Hoffmann kann sein Glück noch immer nicht fassen. „Manchmal muss ich mich kneifen. Wir wollten das Unmögliche und haben noch mehr bekommen.“ Seit kurzem ist die Erinnerung an die Männer des 18. April 1945 auch im Stadtbild verankert. Die Straßen, die westlich und östlich der Jahnallee an dem Haus vorbeiführen, sind jetzt nach Raymond J. Bowman und Robert Capa benannt.

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Quelle: Frankfurter Allgemeine Magazin

Veröffentlicht: 11.04.2017 18:36 Uhr