https://www.faz.net/-gum-15k6q

Haiku-Dichter Herman Van Rompuy : Andere Farben, Sprachen, Türme und Götter

  • -Aktualisiert am

Herman Van Rompuy dichtet Bild:

Ob der erste „ständige“ Präsident des Europäischen Rats, Herman Van Rompuy, noch Zeit für sein schönes Hobby findet? Der Freizeitdichter hat ein Faible für fernöstliche Poesie. Seine schönsten Gedichte auf FAZ.NET.

          1 Min.

          Der Freizeitdichter mit dem Faible für fernöstliche Poesie ist in einem Reihenhaus im Brüsseler Vorort Sint-Genesius-Rode zu Hause. Dort – oder auch an seinem neuen Arbeitsplatz? – findet der erste „ständige“ Präsident des Europäischen Rats, der am Donnerstag erstmals eine Sitzung der 27 Staats- und Regierungschefs leitete, noch Zeit für sein schönes Hobby.

          Ins mittelalterliche Japan reicht die Tradition zurück, in Versen von jeweils fünf, sieben und fünf, also insgesamt 17 Silben, Gedanken schriftlich zu fassen. Den Haiku-Dichter Van Rompuy, der seinen Landsleuten lange vor allem als gestrenger Haushaltsminister bekannt war, kann man auf der Website http://hermanvanrompuy.typepad.com/haiku/ entdecken. Dort sind auch Leserreaktionen nachzulesen. So ließ sich ein gewisser Mabo Frans Adriaan am 20. November 2009, kurz nach der Ernennung Van Rompuys zum ersten EU-Ratspräsidenten, zu dem Haiku inspirieren: „Herman Van Rompuy schreibt nicht länger Poesie, sondern Geschichte.“ Die Haikus werden zeigen, ob er künftig sogar beides tut.

          Licht / Licht

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Der Erste Strafsenat beim Bundesgerichtshof (BGH), Markus Jäger (l-r), Rolf Raum (Vorsitz), und Wolfgang Bär, verkündet das erste höchstrichterliche Urteil zu umstrittenen Cum-Ex-Deals.

          BGH-Urteil : Auf dem Cum-Ex-Karussell

          Der Bundesgerichtshof hat Klarheit in der Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals geschaffen. Doch einfacher wird sie dadurch trotzdem nicht.

          Berichterstattung aus China : Jagd auf Journalisten

          In Chinas Flutgebieten sollen Korrespondenten eingeschüchtert werden. Auch ein Mitarbeiter der Deutschen Welle ist betroffen. Chinesische Medien machen ebenfalls Stimmung.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.