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Klimaaktivistin Greta Thunberg : „Zeit, das Mikrofon weiterzureichen“

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In der Debatte um Atomkraft bekräftigte Thunberg, dass Atomkraftwerke (AKW) Kohle vorzuziehen seien. Bild: dpa

Greta Thunberg will in Zukunft eher im Hintergrund für den Klimaschutz kämpfen. Ziel sei es, dass die am stärksten vom Klimanotstand betroffenen Menschen besser gehört werden.

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          Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg will sich zukünftig eher im Hintergrund für den Klimaschutz engagieren. „Ich mache noch viel, bin aber nicht mehr so sichtbar in den Medien“, sagte Thunberg der Zeitschrift „Brigitte Be Green“.

          Die am stärksten vom Klimanotstand betroffenen Menschen sollten besser gehört werden.

          „Es ist Zeit, das Mikrofon weiterzureichen“, so Thunberg.

          In der Debatte um Atomkraft bekräftigte Thunberg, dass Atomkraftwerke (AKW) Kohle vorzuziehen seien.

          „Meine persönliche Meinung, und ich spreche hier nicht für Fridays For Future, ist: Es ist ein Fehler, sie zu stoppen, wenn Kohle die Alternative ist,“ sagte die Neunzehnjährige.

          Zur Frage nach ihrer eigenen Enttäuschung darüber, dass sich auch nach 4 Jahren ihres Klimakampfes nicht allzu viel geändert hat, sagte sie: „Als ich anfing, wusste ich, es würde lang dauern. Wenn man sich erlauben würde, enttäuscht zu sein, wäre man es auch. Man muss über seine Enttäuschung hinausschauen. Und hoffen.“

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