Zum zweiten Mal : Greta wieder für Friedensnobelpreis nominiert
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist zum zweiten Mal für den Friedensnobelpreis nominiert worden. Nachdem im vergangenen Jahr die Auszeichnung an den äthiopischen Ministerpräsident Abiy Ahmed ging und nicht an die Schülerin, haben zwei schwedische Politiker die 17 Jahre alte Thunberg und die von ihr begründete Fridays-for-Future-Bewegung abermals für den renommierten Preis vorgeschlagen.
Der Europaparlamentarier Jens Holm und Håkan Svenneling aus dem schwedischen Parlament erklären in einem Schreiben an das Nobelpreiskomitee, warum sie der Meinung sind, Thunberg solle den Friedenspreis gewinnen. Trotz ihres jungen Alters habe sie hart daran gearbeitet, Politikern die Augen gegenüber der weltweiten Klimakrise zu öffnen. „Es gibt kein anderes Thema, das zur Zeit so wichtig ist, wie das der Klimakrise und wir müssen uns jetzt darauf konzentrieren, wie wir diese Krise stoppen können“, schreiben Holm und Svenneling auf ihrer Webseite.
Ein Vorschlagsrecht zur Nominierung haben neben dem norwegischen Nobelkomitee auch alle Regierungs- und Parlamentsmitglieder souveräner Staaten. 2019 waren über 300 Nominierungen bei dem Komitee eingegangen. Bekanntgegeben wird der Gewinner des diesjährigen Nobelpreises wie jedes Jahr in Olso am 10. Dezember – dem Todestag von Alfred Nobel.
Thunberg hat zwar den Friedensnobelpreis im vergangenen Jahr nicht gewonnen, dennoch wurde die Siebzehnjährige bereits mehrfach mit namhaften Auszeichnungen versehen – darunter auch dem Alternativen Nobelpreis. Das amerikanische Time-Magazin kürte sie 2019 zur „Person des Jahres“.

