https://www.faz.net/-gum-9ktty

Norwegische Medien berichten : Greta Thunberg für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

  • Aktualisiert am

Greta Thunberg, aufgenommen am 1. März während eines „Friday For Future“-Protests in Hamburg Bild: Reuters

Die schwedische Umweltaktivistin wurde von drei norwegischen Parlamentariern vorgeschlagen. Thunbergs Bewegung sei ein wichtiger Beitrag zum Frieden, erklären die Politiker.

          Die 16 Jahre alte schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg ist von drei norwegischen Parlamentariern für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden, wie norwegische Medien berichten. Der Klimawandel sorge weltweit für Krieg und Konflikte, so die Abgeordneten. Die „Fridays for Future“-Bewegung von Thunberg sei ein sehr wichtiger Beitrag zum Frieden. Thunberg selbst bedankte sich für den Vorschlag auf Twitter. „Ich fühle mich geehrt und bin sehr dankbar für diese Nominierung.“

          Thunberg demonstriert seit August 2018 vor dem Parlament in Stockholm für mehr Klimaschutz durch die Politik. Seit Wochen streiken Schüler nach ihrem Vorbild im Rahmen der „Fridays for Future“-Bewegung auch in deutschen Städten. 

          Vorschläge für den Friedensnobelpreis können unter anderem Parlamente und Regierungen souveräner Staaten machen. Das Nobelpreis-Komitee gibt jedoch vorab keine Informationen über die Nominierten bekannt. Es dürfen bis zu drei Preisträger ausgewählt werden.

          In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Vorschläge stark anstiegen: Seit 2016 wurden jedes Jahr mehr als 300 Personen oder Organisationen vorgeschlagen. Das Komitee erstellt daraus zunächst eine Shortlist und kürt schließlich den Gewinner. Für die Auswahl des Preises im Jahr 2019 kommt Thunberg allerdings nicht mehr in Frage: Die Nominierungen für das jeweilige Jahr müssen bis 1. Februar eingehen. 

           

          Weitere Themen

          Die etwas andere Berufsmesse

          MINT-Nachwuchs : Die etwas andere Berufsmesse

          Die Ideen-Expo will Jugendliche spielerisch für Naturwissenschaften, Nachhaltigkeit und Technik begeistern. Dabei helfen sollen auch Youtuber und Virtual Reality. Ein Rundgang.

          Da hilft nur noch: Abtauchen!

          Hitzerekord erwartet : Da hilft nur noch: Abtauchen!

          Wird diese Woche wieder ein Wetterrekord geknackt? Experten halten das für möglich. Neben der extremen Hitze kommt noch eine weitere Belastung hinzu: eine besonders gefährliche UV-Strahlung.

          Topmeldungen

          Abgrenzung von der AfD : Das Ende eines Ausflugs

          Die Union besinnt sich endgültig wieder auf die Erkenntnis, dass sie mit einer Wendung nach rechts weniger Zustimmung zurückgewinnt, als sie in der Mitte verliert.

          „Kleiderpolizei“ im Hochsommer : Liberté, Egalité, Décolleté

          Es ist sehr heiß. Während die einen nur an Abkühlung denken, stören sich die anderen an freizügiger Sommerkleidung. In Frankreich wehren sich viele Frauen auf Twitter gegen diese Verurteilung.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.