https://www.faz.net/-gum-8erfk

Künstliche Intelligenz : Google-Software besiegt Go-Genie auch im letzten Match

  • Aktualisiert am

Gibt sich in der fünften Runde nach 280 Zügen geschlagen: Go-Weltmeister Lee Sedol Bild: AP

Computer AlphaGo hat auch in der fünften Runde gegen Lee Sedol gewonnen – der Go-Meisterspieler musste damit vier Niederlagen hinnehmen.

          1 Min.

          Im viel beachteten Duell im Brettspiel Go zwischen einer Google-Software und dem südkoreanischen Spitzenspieler Lee Sedol hat der Computer auch die fünfte und letzte Runde gewonnen. Der 33 Jahre alte Lee gab sich am Dienstag nach 280 Zügen geschlagen. Damit musste der Go-Meisterspieler vier Niederlagen hinnehmen. Nur in der Partie am Sonntag in der vierten Partie konnte Lee einen Prestigesieg erringen.

          Der vorzeitige Gesamtsieg des Programms in dem Fünf-Spiele-Match gilt als ein großer Fortschritt in der Entwicklung selbstlernender Maschinen und künstlicher Intelligenz. Go mit seinen vielen möglichen Spielzügen galt bis zuletzt als zu komplex für Computer.

          AlphaGo hatte schon im Oktober den Go-Europameister Fan Hui mit 5:0 besiegt. Allerdings gehört dieser nicht wie Lee Sedol zur Weltspitze. Seit dem Match im Oktober verbesserte sich die Software weiter. Die Programmierer fütterten sie ursprünglich mit Zig-Millionen Zügen menschlicher Spieler, doch lernt sie selbst dazu.

          Die Regeln des ursprünglich aus China stammenden Strategiespiels sind relativ einfach. Zwei Spieler versuchen, auf einem Spielbrett Gebiete zu erobern. Dafür setzen sie abwechselnd schwarze und weiße Steine. Das Match wird live auf der Google-Videoplattform YouTube gezeigt.

          Weitere Themen

          Impfkampagne nimmt Fahrt auf

          Corona-Liveblog : Impfkampagne nimmt Fahrt auf

          Knapp zwei Millionen Impfungen in drei Tagen +++ Curevac rechnet mit früherer EU-Zulassung +++ Jeder Fünfte in den Vereinigten Staaten ist voll geimpft +++ EU will bis zu 1,8 Milliarden weitere Dosen Corona-Impfstoff ordern +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.

          Topmeldungen

          Jérôme Boateng muss den FC Bayern nach zehn Jahren verlassen.

          Abschied vom FC Bayern : Boateng im Abseits

          Als Hoeneß neulich Boateng anzählte, wurde dieser öffentlich nur von einem Bayern-Mitarbeiter verteidigt: Trainer Flick. Und so könnte die Trennung von Boateng in München noch weitere Folgen haben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.