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Von Hessen nach Namibia : Der Prinz, den sie Onkel Oom nennen

  • -Aktualisiert am

In seinem Hobbyraum: Stephan Hock hat nie eine Kochausbildung gemacht, gehört aber zur „Chaîne des Rotisseurs“. Bild: Privat

Stephan Hock hat seine Sachen gepackt und ist ausgewandert. Nach Namibia. 15 Jahre ist das her. In der neuen Heimat hat er ein Restaurant aufgebaut, das zu den besten des Landes gehört.

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          Um zu Hause anzukommen, hat Stephan Hock rund 11.500 Kilometer zurücklegen müssen. Einmal von Gießen nach Brakwater, von Mittelhessen in die Savanne. Wer den Auswanderer dort besuchen will, muss die namibische Hauptstadt Windhoek in nördlicher Richtung verlassen. Am Straßenrand stehen Dornbüsche und trockene Gräser, bis nach einer Etappe auf der Schotterpiste das Tor zur Immanuel-Lodge auftaucht. Dort heißt Hock seine Gäste seit knapp 15 Jahren willkommen.

          An diesem Sonntagmittag ist nicht viel los. Eine Familie isst zu Mittag; am Wasserloch trinken ein paar Antilopen. Hock, Hotelier und Koch in Personalunion, unterhält sich kurz mit seinen Gästen. Dann setzt er sich auf die Terrasse und erzählt von seinem alten und seinem neuen Leben. Eine verrückte Geschichte sei das, sagt er.

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