https://www.faz.net/-gum-8vy28

„Anwälte beauftragt“ : Emma Watson geht gegen  Fotodieb vor

  • Aktualisiert am

Bild: AFP

Fotos von einer Kleider-Anprobe, die Emma Watson mit einer Stylistin hatte, sind gestohlen und im Internet veröffentlicht worden. „O.C., California“-Star Mischa Barton muss sich unterdessen gegen die mögliche Veröffentlichung von Sex-Videos wehren.

          2 Min.

          Mehrere Prominente gehen rechtlich gegen Hacker vor, die private und zum Teil nackte Bilder im Internet veröffentlicht haben. Unter den Betroffenen sind die Schauspielerinnen Emma Watson (26, „Die Schöne und das Biest“), Amanda Seyfried (31, „Ted 2“) und viele andere. „Fotos von einer Kleider-Anprobe, die Emma mit einer Stylistin hatte, wurden gestohlen“, sagte am Mittwoch ein Sprecher von Watson. „Es sind keine Nacktbilder. Anwälte wurden beauftragt und wir werden weiter nicht kommentieren.“

          Amanda Seyfried

          Die Anwälte, die von Seyfried beauftragt wurden, gehen gegen intime Nacktfotos der 31-Jährigen vor, wie „TMZ.com“ am Mittwoch aus einem Brief der Kanzlei zitierte. In dem Brief heißt es, die Bilder seien „illegal in den Besitz von Dritten“ gelangt und von diesen der Internetseite „zugespielt worden“. Die unauthorisierte Veröffentlichung verletze nicht nur das Urheberrecht, sondern auch das Recht auf Privatsphäre ihrer Klientin.

          Auf der Internetseite, gegen die Seyfrieds und Watsons Anwälte vorgehen, finden sich auch entsprechende Videos der Schauspielerin Jillian Murray (32, „Code Black“) und Fotos von Model Alyssa Arce (25). Ob diese auch gegen die Internetseite vorgehen wollen, ist nicht bekannt.

          Der Vorfall erinnert an die „The Fappening“ genannte Hackeraktion aus dem Jahr 2014, bei dem gestohlene Nacktbilder von Jennifer Lawrence, Kirsten Dunst, Mary Elizabeth Winstead und weiteren Stars im Internet veröffentlicht wurden. Die Hacker verschafften sich damals offenbar Zugang zu den iCloud-Speichern der Betroffenen und hackten sich in deren E-Mail-Accounts. Zwei Männer sind deswegen zu neun beziehungsweise 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden.

          Anzeige wegen eines „Rache-Pornos“

          Unterdessen geht Schauspielerin Mischa Barton (31)  mit einem Gerichtsbescheid und einer Anzeige bei der Polizei gegen die mögliche Veröffentlichung von Sex-Videos vor. Am Mittwoch trat sie mit ihrer Anwältin Lisa Bloom in Los Angeles vor die Presse. Ohne ihr Wissen und ihre Zustimmung habe ein Bekannter, dem sie vertraut habe, mit versteckter Kamera intime Videos und Fotos aufgenommen, sagte Barton. Sie wolle mit aller Macht dagegen ankämpfen, auch im Namen anderer Opfer, denen dieses widerfahre.

          Mischa Barton

          Das Sex-Material sei Pornoseiten für eine hohe Geldsumme zum Kauf angeboten worden, sagte Bloom. Am Dienstag hätten sie einen Gerichtsentscheid erwirken können, der den Kauf und die Veröffentlichung des Materials unter Strafe stellt. Barton habe bei der Polizei wegen eines „Rache-Pornos“ Anzeige erstattet.

          Die Aufnahmen entstanden Bloom zufolge im vorigen Jahr während einer kurzen Beziehung Bartons mit einem Mann, der nicht namentlich genannt wurde. Weder sie noch Barton hätten die Aufnahmen gesehen, sagte Bloom. Die in London geborene Schauspielerin wurde 2003 durch ihre Rolle als Marissa Cooper in der Jugendserie „O.C., California“ bekannt. Außerdem war Barton in Filmen wie "The Sixth Sense" oder „Notting Hill“ in Nebenrollen zu sehen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.