https://www.faz.net/-gum-9q470

Geigerin Anne-Sophie Mutter : „Ich bin mir sicher, dass es Übergriffe gibt“

  • -Aktualisiert am

Die Geigerin Anne-Sophie Mutter Bild: Stefan Höderath/Deutsche Grammophon

Die MeToo-Debatte geht auch an der Welt der klassischen Musik nicht vorbei. Die Geigerin Anne-Sophie Mutter und der Komponist John Williams über das Ausnutzen von Macht, Filmmusik und Konzertauftritte.

          6 Min.

          Frau Mutter, Sie spielen hier in Los Angeles gerade mit Hollywoods Filmmusiklegende John Williams einige seiner bekanntesten Scores ein. Was steht heute auf dem Programm?

          Wir haben schon einiges angefasst. „Hedwig’s Theme“ aus „Harry Potter“ und den „Chairman’s Waltz“ aus „Die Geisha“. Und wir haben „Yoda“ aufgenommen, ein Thema aus „Star Wars“, das John für Geige neu geschrieben hat.

          Stehen Sie zum ersten Mal auf der Sony Scoring Stage?

          Es ist mein dritter Tag hier, aber meine erste Begegnung mit diesem geschichtsträchtigen Raum, in dem ja schon die Musik für „Singing in the Rain“ und „Zauberer von Oz“ eingespielt wurde. Ich muss gerade an die roten Schuhe denken. Irre!

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Protektionismus der 1930er : „Ein bösartiges Produkt von Dummheit und Gier“

          Trumps Handelspolitik weckt Erinnerungen an die Weltwirtschaftskrise und den Protektionismus der dreißiger Jahre. Damals löste Herbert Hoover mit einem höchst umstrittenen Zollgesetz fatale Gegenreaktionen aus. Heute jedoch ist unser Wohlstand nicht von Amerika bedroht. Ein Gastbeitrag.