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Er übernahm sogar die Fahrt : Früherer Regierungschef von Australien mit Uber-Fahrer verwechselt

  • Aktualisiert am

Spielte für ein paar Jugendliche den Fahrer: Kevin Rudd (Archivbild) Bild: dpa

Der frühere australische Premierminister war gerade auf der Suche nach einem Parkplatz, als ein paar beschwipste Jugendliche sein Auto mit dem des Fahrdienstes verwechselten – und von ihm sogar an ihr Ziel gebracht wurden.

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          Eine Gruppe beschwipster Jugendlicher ist in Australien versehentlich in das Auto des früheren Premierministers Kevin Rudd eingestiegen, in dem Glauben, dass es sich um einen Uber-Wagen handelte. Der kuriose Vorfall, von dem Rudd selbst am Mittwoch auf Twitter berichtete, ereignete sich in Noosa an der Sunshine Coast, als der 63-Jährige in der Nähe eines Restaurants gerade einen Parkplatz suchte.

          Bei strömendem Regen hatte es die angetrunkene Gruppe offenbar eilig, einen Fahrdienst zu finden, wie auch Rudds Tochter Jessica in sozialen Netzwerken schrieb. „Mein Vater hatte uns gerade vor einem Restaurant rausgelassen und suchte einen Parkplatz“, erzählte sie. Dann habe sie gesehen, wie sich plötzlich mehrere Jugendliche in den Wagen gezwängt hätten, die offenbar seit mittags in dem Restaurant gefeiert hatten.

          Als Rudd der fröhlichen Truppe sagte, dass er kein Uber-Fahrer sei, habe diese ihm Geld angeboten, um sie dennoch in eine nahe gelegene Straße zu kutschieren. Rudd stimmte zu. „Nette junge Leute“, schrieb er. Erst nach der halben Strecke habe die Gruppe aus Melbourne dann bemerkt, dass sie im Fahrzeug des 26. Premierministers von Australien saß. Rudd war Labor-Chef und von 2007 bis 2010 sowie ein weiteres Mal zwischen Juni und September 2013 Regierungschef von Down Under.

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