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Faultiere und Rollstühle : Das sind die neuen Emojis für 2019

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Die neuen Emojis bringen neue Konstellationen für heterosexuelle und homosexuelle Paare mit sich. Bild: youtube/emojipedia

Dieses Jahr werden insgesamt 230 neue Emojis erscheinen. Blinde, Taube und Paare mit unterschiedlichen Hautfarben finden ihren Weg auf die Bildschirme.

          Die Zahl der Emojis wächst von Jahr zu Jahr. Die Seite „Emojipedia“ hat nun bekannt gegeben, dass insgesamt 230 neue Ausdrucksmöglichkeiten im Jahr 2019 veröffentlicht werden. Neben einem Fallschirmspringer, Faultieren und Waffeln erscheinen dieses Jahr zahlreiche Symbole, die mehr Diversität und Inklusion symbolisieren. Die Emoji-Liste wurde vom Unicode-Konsortium veröffentlicht, das für die Emoji-Standardisierung zuständig ist.

          Neben blinden Menschen, Rollstühlen, Prothesen, Hörgeräten oder neuen Konstellationen für heterosexuelle und homosexuelle Paare gibt es bald auch ein Emoji für die weibliche Menstruation. Das Kinderhilfswerk mit Sitz in Großbritannien setzt sich seit zwei Jahren dafür ein, die Monatsblutung mithilfe der bei Smartphone-Nutzern beliebten Piktogramme zu enttabuisieren. Im Frühling 2017 stimmten mehr als 54.000 Teilnehmer eines Wettbewerbs darüber ab, wie sich die Menstruation am besten bildlich darstellen lässt. Unicode entschied sich für einen Blutstropfen, ohne klarzustellen, dass er die weibliche Monatsblutung darstellt.

          Bereits in den vergangenen Jahren wurde deutlich, dass die Emoji-Designer gesellschaftliche Debatten berücksichtigen. Das zeigte sich vor allem in der Diversität der abgebildeten Figuren. Gab es zunächst nur männliche Berufe, wurden nach und nach weibliche Gegenparts implementiert. Auch verschiedene Hauttöne bei Figuren und Handzeichen wurden im Jahr 2017 ergänzt.

          Bis die neuen Emojis erscheinen, werden aller Voraussicht nach noch ein paar Monate verstreichen. Hersteller wie Apple und Samsung passen die vorgestellten Emojis erst ihren eigenen Designstandards an.

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