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Everest-Pionier Habeler : „Es geht nur ums Geschäft, nichts ist heilig“

Stau am Mount Everest: Wartezeiten in der Höhe können tödlich ausgehen. Bild: AFP

Alleine im Mai sind fast ein Dutzend Menschen am Mount Everest auf der Normalroute umgekommen. Der Extrembergsteiger und Pionier am Everest, Peter Habeler, geht mit der Kommerzialisierung des Berges scharf ins Gericht.

          2 Min.

          Stau am Mount Everest, innerhalb kurzer Zeit sterben fast ein Dutzend Bergsteiger: Was läuft schief am höchsten Berg der Welt?

          Martin Benninghoff
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Es sind einfach zu viele Menschen am Berg. Die nepalesische Regierung lässt viel zu viele Leute auf den Mount Everest, auch die chinesische Regierung auf der anderen Seite des Berges ist kaum besser. Es geht denen nur ums Geschäft, denen ist fast nichts heilig. Der Everest verträgt aber keine 300 bis 400 Leute, die sich die Route hinauf quälen. Das ist verheerend. Edmund Hillary (der Erstbesteiger, Anm.) hatte Recht: Warum wird der Berg nicht einfach mal eine Zeitlang geschlossen?

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