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Nick Gordon : Früherer Freund von Whitney Houstons Tochter ist tot

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Nick Gordon, dem ein amerikanisches Gericht eine Mitschuld am Tod seiner früheren Freundin Bobbi Kristina Brown gab, ist gestorben. Bild: AFP

Er wurde nach dem Tod von Bobbi Kristina Brown zu einer millionenschweren Entschädigungszahlung verurteilt: Jetzt ist Nick Gordon vier Jahre nach Whitney Houstons Tochter gestorben.

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          Der frühere Freund der 2015 verstorbenen Tochter von Whitney Houston, Bobbi Kristina Brown, ist nach Angaben seines Anwalts tot. Nick Gordon sei im Alter von 30 Jahren gestorben, teilte Anwalt Joe Habachy der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch mit. Gordon war 2016 wegen des Todes seiner früheren Freundin, in deren Blut erhebliche Mengen von Drogen nachgewiesen wurden, zu einer millionenschweren Entschädigungszahlung verurteilt worden.

          Zur Todesursache äußerte sich Habachy nicht. Er erklärte, es sei „wirklich herzzerreißend“ gewesen, die „Zerstörung einer Gruppe junger Freunde durch die Drogensucht“ miterlebt zu haben. Gordon habe in den vergangenen Jahren trotz aller Herausforderungen hart daran gearbeitet, „den Kopf hochzuhalten und nüchtern zu bleiben“. „Mehr als alles andere wollte er ein glückliches, gesundes Leben mit seiner Familie“, erklärte Habachy.

          Bobbi Kristina Brown war im Januar 2015 bewusstlos in einer Badewanne in ihrem Haus in Atlanta gefunden worden. Nach einem monatelangen Koma starb sie im Juli 2015. Gerichtsmediziner wiesen in ihrem Blut Marihuana, Alkohol, Kokain und Morphium nach. Ihre Mutter, der amerikanische Superstar Whitney Houston, war 2012 unter ähnlichen Umständen tot in einer Badewanne aufgefunden worden.

          2016 wurde Gordon wegen der „rechtswidrig herbeigeführten Tötung“ der damals 22 Jahre alten Brown zu einer Entschädigungszahlung von mehr als 36 Millionen Dollar verurteilt. Ein amerikanisches Gericht kam zu dem Schluss, dass Gordon seiner damaligen Freundin „einen giftigen Cocktail verabreichte, der sie bewusstlos werden ließ, und sie dann mit dem Gesicht nach unten in eine Wanne mit kaltem Wasser legte“. Gordon habe zuvor mit einem Freund ein „Kokain- und Alkoholgelage“ abgehalten und habe offenbar aus Eifersucht gehandelt.

          Die Gerichtsmediziner hatten nicht klären können, ob es sich bei Browns Tod um einen Unfall handelte oder ob Fremdverschulden vorlag. Gegen ihren Freund Gordon, der sich damals im Haus aufhielt, gab es kein Strafurteil. Allerdings strengten die Verwalter von Browns Nachlass ein Zivilverfahren mit einer Schadenersatzklage gegen ihn an.

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