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Zeitungsannonce : Lubitz’ Eltern bedanken sich für Anteilnahme

  • Aktualisiert am

Brachte einen Airbus der Germanwings absichtlich zum Absturz: Andreas Lubitz Bild: dpa

Mehr als ein Jahr nach dem Absturz der Germanwings-Maschine mit 150 Toten haben sich die Eltern des Kopiloten Andreas Lubitz an die Öffentlichkeit gewandt.

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          Per Zeitungsannonce haben sich die Eltern von Andreas Lubitz erstmals öffentlich zu Wort gemeldet. Andreas Lubitz, der offenbar an Depressionen litt, hatte im März 2015 als Kopilot bewusst einen Airbus 320 der Germanwings zum Absturz gebracht. 150 Menschen starben.

          In der Anzeige, die in der „Westerwälder Zeitung“ erschien, schreiben seine Eltern nun: „Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns in einem Jahr voller Erschrecken und Angst, Nichtbegreifens, Ruhelosigkeit, Sprachlosigkeit, Verzweiflung und nicht bewältigter Trauer beigestanden und geholfen haben, unseren so sehr großen Verlust zu tragen und alles, was über uns hereinstürzte, auszuhalten.“

          Lubitz’ Eltern bedanken sich unter anderem bei der Stadt Montabaur „für den Zusammenhalt und den geschützten Raum, den ihr für uns geschaffen habt.“ Sie wandten sich außerdem an Freunde und Verwandte, die ihnen in den schwersten Stunden ihres Lebens zur Seite standen. „Danke für jede geschriebene Zeile, jedes tröstende Wort, jeden Besuch, jede liebevolle oder stumme Umarmung, jede Blume an seinem Grab.“

          Vater und Mutter hatten bisher kaum Gelegenheit, von ihrem Sohn Abschied zu nehmen. Sie leben abgeschirmt von der Öffentlichkeit, haben keinen Kontakt zu den Angehörigen der Opfer, der Name ihres Sohnes wurde nicht bei der Gedenkfeier zum Jahrestag des Unglücks in Le Vernet verlesen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr sagte bei Zeremonie im März: „Dieser tragische Absturz hat unglaubliches Unglück über viele, viele Menschen gebracht.“

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