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Eltern-Interview : „Nichts am Kinderkriegen ist harmlos“

Svenja Flaßpöhler und Florian Werner: „Ich jedenfalls war pappsatt von der körperlichen Zuwendung der Kinder“ Bild: Andreas Pein

Verändert Nachwuchs die Liebe? Wo bleibt die Freiheit? Und was können nur Väter? Die Philosophin Svenja Flaßpöhler und ihr Mann, der Schriftsteller Florian Werner, ergründen das Elternsein.

          7 Min.

          Wer ein Kind bekommt, steht vor vielen praktischen Fragen. Warum haben Sie am Frühstückstisch lieber über Philosophie diskutiert?

          Julia Schaaf

          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Werner: Was Elternschaft mit dem Philosophieren verbindet, ist ein Grundgefühl des Staunens: Man sagt nicht, so ist die Welt eben, festgelegt durch die Biologie oder Gott. Man nimmt nichts für selbstverständlich. Schon für Platon war Staunen der Anfang allen Philosophierens. Wenn man ein Kind bekommt, hat man dieses Gefühl ständig.

          Hatte das eine andere Qualität als vorher? Für Sie als Paar, eine Philosophin und ein Schriftsteller, sind solche Gespräche vermutlich nicht neu.

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