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Theater über Vorurteile : Die Geschichte des Syrers Abdul Abbasi

In der Theaterkulisse: Abdul Abbasi übersetzte in Istanbul Visumsanträge an das schwedische Konsulat. Bild: Lucas Bäuml

Lange war der Syrer Abdul Abbasi der Vorzeige-Flüchtling. Jetzt ist er so integriert, dass er diese Rolle in Frage stellt – mit einem Theaterstück.

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          Der Witz mit der Bombe verfolgt Abdul Abbasi seit seiner Ankunft in Deutschland vor sieben Jahren. „Wo kommst du her?“ – „Aus Syrien.“ – „Syrien?“ – „Ja, Aleppo.“ – „Hast du eine Bombe dabei?“ Haha.

          Leonie Feuerbach
          Redakteurin in der Politik.

          Abdul Abbasi, ein hochgewachsener Fünfundzwanzigjähriger mit freundlichen braunen Augen, hat lange über den Witz gelacht, auch wenn er ihn eigentlich kränkend fand. Dann hat er ihn mal selbst gemacht, das ging schief, aber dazu später mehr. Jetzt hat er den Witz sozusagen auf die Bühne gebracht: „Bombe!“ heißt das Theaterstück, das er zusammen mit dem Regisseur Philipp Löhle entwickelt hat und das am Freitag am Deutschen Theater in Göttingen Premiere feiert.

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