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Anna-Maria Ferchichi : Wie sich Bushidos Frau mit Arafat Abou-Chaker zerstritt

Bei der Echo-Verleihung 2011: Anna-Maria und Anis Mohamed Youssef Ferchichi, genannt Bushido Bild: People Picture/Patric Fouad

Die Ermittlungen gegen Arafat Abou-Chaker zeigen, wie es zum Bruch mit Rapper Bushido kam – und welche entscheidende Rolle dessen Frau Anna-Maria Ferchichi dabei spielte.

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          Für Anna-Maria Ferchichi muss es ein unangenehmer Anruf gewesen sein: Im Februar 2018 hatte sich die Ehefrau des Rappers Bushido die Nummer ihres früheren Freundes Mesut Özil organisiert. Als sie ihn erreichte, wirkte er sehr überrascht. Immerhin hatten sich beide schon 2010 getrennt.

          Sebastian Eder

          Redakteur im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Und Anna-Maria, 1981 mit den Nachnamen Lewe in Delmenhorst geboren, hatte danach in einem Interview gesagt, ihr habe das Leben mit Özil nicht gefallen. Wegen der Beziehung mit dem Fußballer war sie zum Islam konvertiert, hatte sich die Haare schwarz gefärbt und sich Melek genannt. Der Fußballstar habe sich daran gestört, dass sie gern kurze Kleidung getragen habe, sagte sie der „Bild am Sonntag“. „Diese Art von Leben war nichts für mich.“ Doch auch an der Seite von Bushido, den sie 2012 heiratete, blieben ihr derartige Forderungen nicht erspart. Der Rapper arbeitete nämlich sehr eng mit dem Clanchef Arafat Abou-Chaker zusammen, dem ein fast schon islamistisches Weltbild nachgesagt wird.

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