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Weniger geben mehr : Die Deutschen spenden höhere Summen

  • Aktualisiert am

Immer weniger Menschen in Deutschland füllen die Spendenbüchsen. Bild: dpa

In Deutschland spenden weniger Privatpersonen Geld an Organisationen – dafür geben sie aber höhere Summen. Eine Erhebung des Deutschen Spendenrates zeigt aktuelle Zahlen.

          Die Zahl der privaten Spender in Deutschland ist abermals gesunken – die Spendensumme jedoch nicht. Rund 16,5 Millionen Menschen gaben von Jahresbeginn bis Ende September Geld an Organisationen und Kirchen. Dies geht aus einer Erhebung im Auftrag des Deutschen Spendenrates hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.

          Das seien eine halbe Millionen Personen weniger als im Vorjahreszeitraum – und der niedrigste Wert seit der ersten Untersuchung 2005, teilte der Verband mit. Weil die Spender aber höhere Summen gaben, habe das bisherige Aufkommen 2018 im Vergleich zu den Hochrechnungen vor einem Jahr um sechs Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zugenommen.

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