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Interview mit Die Ärzte : „Über schlechte Stimmung haben wir hinweggewitzelt“

  • -Aktualisiert am

Die Ärzte haben die Liebe zueinander wiederentdeckt: Rodrigo González, Bela B. und Farin Urlaub (von links) Bild: Jörg Steinmetz

Nach einer großen Krise gibt es jetzt ein neues Album: Die Ärzte im Gespräch über ihr Miteinander, Plastikmüll, das Luxusgut Langeweile und die Lust am Gag.

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          Gerade haben Sie Ihr neues Album „Hell“ veröffentlicht. Bei den Aufnahmen und der Tour zum 2012 erschienenen Vorgänger „Auch“ gab es viele Querelen. Wie haben Sie wieder zueinander gefunden?

          Kai Spanke

          Redakteur im Feuilleton.

          Bela B.: Anfang 2015 haben wir uns getroffen, um zu reden und Missverständnisse aufzuarbeiten. Ein Jahr später konnte ich Farin und Rod überreden, als Überraschungsgäste beim Festival „Jamel rockt den Förster“ zu erscheinen, wo ich solo aufgetreten bin. Gemeinsam haben wir „Schrei nach Liebe“ gespielt. Dann kam die Anfrage, ob man uns für Festivals buchen könne. Wir waren uns nicht sicher und sagten uns: Falls wir das machen, möchten wir nicht Verwalter unserer Best-of-Vergangenheit werden. Deswegen haben wir vorher die neuen Songs „Rückkehr“ und „Abschied“ aufgenommen. Außerdem wollten wir vorher in kleinem Rahmen durch Europa touren. Und das war der Test für die Zukunft der Ärzte: Haben wir Spaß, geht’s weiter.

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