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Deutsche Küche goes Amerika : Einmal Pforzheim–Philadelphia

  • -Aktualisiert am

Inspiriert durch die historischen Rezepte der ersten First Lady in Amerika: Koch Staib stolz vor seinem historischen Restaurant in Philadelphia. Bild: Sami Skalli

Frittierte Austern, Maisbrot, Kirschkuchen: Ein deutscher Koch lässt die amerikanische Küche des 18. Jahrhunderts wiederaufleben. Und ist so zum Fernsehstar geworden.

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          Die Markise der „City Tavern“ wirft einen Schatten auf die Pflastersteine. Die weißen Sprossenfenster sind halb geöffnet, die Flügeltüren stehen offen. Hier, 160 Kilometer südwestlich von New York, im Herzen von Philadelphia, soll der Ursprung der amerikanischen Küche liegen. Die Erinnerung daran bewahrt für die Amerikaner heute ausgerechnet ein Koch aus Deutschland.

          1774 trafen sich in der erst kurz zuvor erbauten Taverne von Philadelphia Männer wie John Adams, George Washington und Thomas Jefferson; das Gebäude, so schreibt die „Tavern“ heute auf ihrer Website, war „der inoffizielle Treffpunkt“ der Delegierten aus den nordamerikanischen Kolonien beim sogenannten Ersten Kontinentalkongress – einer der ersten Stationen auf dem Weg zur Unabhängigkeit. Hinter den roten Backsteinmauern debattierten auch die drei späteren Präsidenten über die Zukunft ihres Landes, tranken und aßen.

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