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Abenteurer Erling Kagge : „Es geht darum, sich das Leben schwieriger zu machen als nötig“

Das Leben als ein langer Fußmarsch: Erling Kagge Bild: © Jonas Bendiksen / Magnum Photo

Erling Kagge war am Nordpol und am Südpol und auf dem Mount Everest. Er hat einen Verlag gegründet, ist Autor, Kunstsammler, Rolls-Royce-Fahrer und ein Star in Norwegen. Was treibt ihn an?

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          Eigentlich läuft Erling Kagge die drei Kilometer von seiner Villa im Nordwesten von Oslo bis zum Sitz seines Verlags in der Stadtmitte lieber zu Fuß. Aber wenn es mal nicht anders geht, dann nimmt er seinen Rolls-Royce. Und dann gibt es was zu sehen in der norwegischen Hauptstadt: Die Fußgänger drehen sich nach der Luxuskarosse um, lachen gewöhnlich pennälerhaft und winken dem Fahrer zu.

          Sebastian Balzter

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Denn anstelle der silbernen Kühlerfigur, der sogenannten „Spirit of Ecstasy“, ist ganz vorn auf der Motorhaube eine Skulptur montiert, die einem Häufchen Kot nachgebildet ist. „Das ist wahrscheinlich das populärste Kunstwerk in meinem Besitz“, sagt Kagge. „Der Künstler Franz West hat die Skulptur nur zusammen mit dem Rolls verkauft, den gab es sozusagen als fahrendes Stativ dazu.“

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