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Schauspieler Danny Trejo : „Ich bin fast aus der Hölle draußen“

Paraderolle: Trejo in „Machete Kills“ (2013) Bild: Universum Film

Danny Trejo ist einer der markantesten Schurken und der meistgetötete Mann in Hollywood. Im Interview spricht er über seinen frühen Drogenkonsum, Jahre im Gefängnis und einen unverhofften Anruf von Robert De Niro.

          7 Min.

          Dieses Gesicht. Als Kinobesucher oder Fernsehzuschauer hat man es vermutlich schon mal gesehen, und vergessen hat man es dann vermutlich nicht. Danny Trejo ist das, was man einen Charakterkopf nennt, sein zerfurchtes Antlitz zeugt von einem Leben außerhalb der Komfortzone. So jemand spielt in der Regel nicht den aufrechten Helden, der am Ende die schöne Frau küssen darf, sondern sorgt für Grusel und findet irgendwann ein entsprechend gruseliges Ende.

          Jörg Thomann
          Redakteur im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          So gefährlich wie in den meisten seiner Rollen war Trejo einst tatsächlich. Raubüberfälle, Gewalt- und Drogendelikte sorgten dafür, dass der Amerikaner mexikanischer Abstammung die 1960er-Jahre überwiegend in kalifornischen Knästen verbrachte. Heute ist Trejo geläutert, arbeitet neben dem Schauspiel als Drogenberater und hat seine Memoiren verfasst, die gerade auf Deutsch erschienen sind. „Trejo – Mein Leben. Verbrechen, Erlösung und Hollywood“ ist eine schonungslose, unsentimentale und bewegende Autobiographie. Als sich Danny Trejo in das Videogespräch einklinkt, trägt er über dem unverkennbaren Gesicht eine Mütze, die das nach ihm benannte Bier bewirbt; Gastronom mit mehreren Restaurants ist er heute auch.

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