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Mittermeier im Gespräch : „Die Rezo-Sache ist viel zu groß gemacht worden“

Der kann’s halt noch: Der Komiker Michael Mittermeier will auch nach mehr als 30 Jahren sein Publikum noch immer an die Wand spielen. Bild: Jan Roeder

Michael Mittermeier bekommt eine Comedyshow in der ARD. Im Interview spricht er über Politik im Kabarett, die Open-Mic-Szene und Youtuber wie Rezo.

          3 Min.

          Herr Mittermeier, Sie bekommen eine Comedyshow in der ARD. Ist so was im Youtube-Zeitalter überhaupt noch erstrebenswert?

          Timo Frasch
          Politischer Korrespondent in München.

          Sonst würde ich es nicht machen. Es wird ja so viel geredet: Das Fernsehen verschwindet, Netflix hier, Netflix da. Ich schaue das auch. Aber die ARD, das gute alte Lagerfeuer, gibt’s eben auch noch. Ich glaube, ich kann beide Welten miteinander verbinden, weil ich viel Stand-up mache. Das hat gerade für die Jungen einen Appeal. In der Open-Mic-Szene, wo jeder, der sich traut, auf die Bühne gehen kann, passiert gerade ganz viel. Ich hätte mir das vor 20 Jahren sehr gewünscht. Damals musste ich nach New York, dort für ein halbes Jahr leben, um das zu tun, was ich jetzt in München tun kann. Ich steige in die U-Bahn, fahre in die „Lola“-Bar, gehe mittwochs zur Open-Mic-Night.

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