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Er zeichnete lustige Tiere : Cartoonist Uli Stein mit 73 Jahren gestorben

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Uli Stein, deutscher Cartoonist und Fotograf, bei einem Interview 2016 Bild: dpa

Deutschlands bekanntester Cartoonist Uli Stein ist tot. Seine Stiftung teilte mit, Stein sei vor einer Woche unerwartet gestorben. Er wurde 73 Jahre alt.

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          Der als Deutschlands bekanntester Cartoonist geltende Künstler Uli Stein ist tot. Stein sei vor einer Woche in der Nacht von Freitag auf Samstag mit 73 Jahren unerwartet in seinem Haus bei Hannover gestorben, teilte seine Stiftung für Tiere in Not am Freitag in Hannover mit. Seine Beerdigung fand demnach bereits im engsten Freundeskreis statt.

          Stein litt den Angaben zufolge unter der Parkinson-Krankheit, sein Tod sei für sein Umfeld dennoch überraschend gekommen. Der ehemalige Journalist veröffentlichte ab Anfang der 80er Jahre seine ersten Zeichnungen, die ihm rasch vor allem durch einen frechen Humor bekannt machten.

          Katzen, Hunde und Pinguine

          In seinen Zeichnungen waren die Helden stets Tiere wie Mäuse, Igel, Hunde oder Pinguine. Sie sind nach Angaben der von ihm gegründeten Stiftung auf fast 200 Millionen Postkarten in über 13 Millionen Büchern verewigt. Seine Cartoons erschienen europaweit.

          1982 veröffentlichte Stein die ersten Postkarten, 1984 dann die ersten Bücher. Es folgte seiner Stiftung zufolge eine steile Karriere über die Grenzen Deutschlands hinaus: Eieräugige und knollennasige Menschen, die Maus, aber auch seine Katzen, Hunde und Pinguine wurden demnach zu seien Markenzeichen – verewigt auf Millionen Postkarten und in Millionen Büchern. Seine Cartoons erschienen europaweit in über 100 Zeitschriften und Magazinen.

          „Ich möchte den Leuten Spaß machen, sie unterhalten und ihnen schöne Momente geben in trüben Zeiten oder auch in guten Zeiten“, sagte Stein 2009 in einem Interview. Neben dem Zeichnen pflegte er seit vielen Jahren eine weitere Leidenschaft: das Fotografieren.

          Stein studierte in Berlin und arbeitete parallel als freier Fotograf und Texter für Zeitungen. Kurz vor dem Examen brach er sein Lehramtsstudium ab, um hauptberuflich Journalist zu werden. Seit Ende der 1970er Jahre konzentrierte er sich ganz auf das Zeichnen.

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