https://www.faz.net/-gum-9j0o0

Capital Bra verlässt Label : Um Bushido wird es einsam

So sieht er sich selbst gern: Der Rapper Capital Bra Bild: dpa

Erfolgsrapper Capital Bra hat angekündigt, das Label von Bushido zu verlassen. Damit verliert Bushido wohl auch den Rückhalt eines kriminellen Familienclans, der ihn nach seinem Streit mit dem Abou-Chaker-Clan beschützt hatte.

          3 Min.

          Um den Rapper Bushido wird es einsam: Am Dienstagabend veröffentlichte sein Kollege Capital Bra auf Instagram ein Video, in dem er die Trennung von Bushido und dessen Label EGJ (Ersguterjunge) bekannt gab: „Ich bin nicht mehr bei EGJ, da mein Labelboss mit der Polizei arbeitet, intensiv mit der Polizei arbeitet. Er hat Polizeischutz bekommen – okay, konnte man irgendwo noch verstehen, seine Kinder waren in Gefahr. Jetzt scheißt er Leute an. Die Leute gehen in den Knast. Ich bin nicht für sowas.“

          Sebastian Eder

          Redakteur im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Genau eine Woche war es da her, dass Arafat Abou-Chaker, Bushidos ehemaliger Geschäftspartner und der mutmaßliche Chef eines kriminellen Familienclans, in Berlin festgenommen wurde. Er soll die Entführung von Bushidos Kindern geplant haben, auch sein Bruder wurde deswegen am Montagabend in Dänemark festgenommen. Laut „Spiegel Online“ sollen die Brüder auch eine Säureattacke auf die Partnerin des Rappers geplant haben. Arafat Abou-Chaker und Bushido hatten jahrelang enge geschäftliche Verbindungen, immer wieder hatte der Rapper den gefürchteten Namen stolz in seinen Videos erwähnt, bevor die Partner im vergangenen Jahr im Streit auseinandergegangen waren.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Wie schlimm kann es werden? : Vorbereitungen auf die Pandemie

          In Italien, Iran und Südkorea schließt sich das Fenster: An der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus zweifelt kaum noch ein Experte. Und doch ist es zu früh, über Millionen Opfer weltweit zu spekulieren.

          Coronavirus : In Peking bleibt man am besten zu Hause

          In der chinesischen Hauptstadt bestimmt der Kampf gegen das Coronavirus das Alltagsleben: beim Gemüsekauf, beim Spaziergang im Park, in der Apotheke und im Internet. Manche nutzen eine Corona-App als Informationsquelle.