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Streit um Vormundschaft : Britney Spears will persönlich vor Gericht aussagen

  • Aktualisiert am

Britney-Unterstützer mit Protestplakaten am 27. April 2021 in Los Angeles Bild: AFP

Am 23. Juni will sich die amerikanische Popsängerin Britney Spears äußern. Vor Gericht, um ein Ende der Vormundschaft durch ihren Vater zu erwirken. Ihr Anwalt schweigt zu den Hintergründen der Entscheidung.

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          Im Vormundschaftsstreit mit ihrem Vater will der amerikanische Popstar Britney Spears persönlich vor Gericht aussagen. Ein Gericht in Los Angeles habe einen Termin für die Aussage am 23. Juni festgesetzt, teilte der Anwalt der 39-jährigen Popsängerin, Samuel Ingham, am Dienstag (Ortszeit) mit. Zu den Hintergründen von Spears’ Aussagewunsch äußerte sich Ingham zunächst nicht.

          Spears war im vergangenen Jahr vor Gericht gezogen, um ein Ende der Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears zu erwirken. Nach Angaben ihres Anwalts fürchtet sich die Sängerin vor ihrem Vater.

          Nach einer Reihe von öffentlichen Zusammenbrüchen des einstigen Teenie-Stars hatte Jamie Spears 2008 die Vormundschaft für seine Tochter übernommen. Er regelte damit für sie rechtliche und finanzielle Angelegenheiten. Im Februar urteilte ein Gericht, dass Jamie Spears das Vermögen seiner Tochter weiterhin verwalten soll — gemeinsam mit der Treuhandgesellschaft Bessemer Trust.

          Das öffentliche Interesse an dem Vormundschaftsstreit wurde zuletzt durch den Dokumentarfilm „Framing Britney Spears“ angeheizt, der die rechtliche Entmündigung des Popstars nachzeichnet. Unter dem Hashtag #FreeBritney forderten Spears’ Fans zuletzt ein Ende der Vormundschaft durch Jamie Spears. Die 39-jährige Sängerin selbst äußert sich in der Öffentlichkeit nur sehr selten zu dem Streit.

          Mit Hits wie „... Baby One More Time“, „Oops! ... I Did It Again“ und „Toxic“ war Britney Spears Anfang der 2000er Jahre die bestbezahlte Sängerin der Welt. Danach häuften sich bei ihr berufliche und private Rückschläge. Wegen psychischer Probleme wurde die Mutter zweier Söhne 2008 vorübergehend in eine Klinik zwangseingewiesen.

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