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Brian May : Sex, Drugs, Rock'n'Roll und Astrophysik

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Teleskop statt Gitarre: Brian May (re.) mit dem Astronom Gerik Israelian auf La Palma Bild: dpa

Alkohol-Exzesse, wilde Partys, Drogen ohne Ende - das alles verbindet man mit dem Leben eines Rockmusikers. Astrophysik scheint davon so weit entfernt zu sein wie die nächste Galaxie. Nicht so bei Queen-Gitarrist Brian May.

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          Queen-Gitarrist Brian May will 30 Jahre nach seinem Studienabbruch seinen Abschluss in Astrophysik nachholen. May werde seine astronomischen Beobachtungen im Observatorium auf der Kanareninsel La Palma in Kürze abschließen, erklärte das Observatorium.

          Der inzwischen 60 Jahre alte Rockmusiker kündigte an, er werde seine Abschlussarbeit innerhalb der kommenden zwei Wochen am Imperial College in London einreichen.

          „Ich wollte keinen Ehrendoktor“

          May studierte Astrophysik, als er 1970 gemeinsam mit dem inzwischen an Aids verstorbenen Freddie Mercury und Roger Taylor die Gruppe Queen gründete, zu der zudem auch auch Bassist John Deacon gehörte. May brach das Studium ab, als die Band erfolgreich wurde und schließlich ein Weltkarriere landete. Nach dem Tod Mercurys 1991 produzierte May, dessen Gitarrenspiel den typischen Queen-Sound maßgeblich prägte, zwei Soloalben.

          Sein Interesse an der Astronomie ließ jedoch nicht nach. Brian May sagte dem Rundfunksender BBC, er habe sein Studium immer abschließen wollen. „Es war ein unerledigtes Geschäft“, gab er zu. „Ich wollte keinen Ehrendoktor, ich wollte den echten Titel, für den ich gearbeitet habe.“

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