https://www.faz.net/-gum-8zaqf

Erklärung der Tennislegende : Boris Becker ist „weder zahlungsunfähig noch pleite“

  • Aktualisiert am

Doch nicht pleite? Boris Becker bezieht Stellung zu seinen Finanzen. Bild: AFP

In einem Interview weist die Tennislegende Berichte über eine angebliche Pleite deutlich zurück – gibt aber zu, dass er den Gerichtsbeschluss gegen ihn „sehr ernst“ nimmt. Allerdings reiche sein Vermögen aus, um das Problem zu lösen.

          1 Min.

          Tennislegende Boris Becker (49) hat Berichte über eine angebliche Pleite in einem Interview deutlich zurückgewiesen. „Ich bin weder zahlungsunfähig noch pleite“, sagte Becker der „Süddeutschen Zeitung“ und fügte hinzu: „Ich komme allen meinen Verpflichtungen gegenüber meinen Mitarbeitern und sonstigen monatlichen Ausgaben nach.“ Ein Gericht in London hatte Becker laut der britischen Nachrichtenagentur PA in der vergangenen Woche für zahlungsunfähig erklärt. Der dreifache Wimbledonsieger betonte, dass sich das Verfahren auf „eine einzelne Forderung eines einzelnen Gläubigers“ bezogen habe.

          „Es geht, wie wir meinen, um viel zu hohe Zinsen, die ich für mein Darlehen bezahlen muss“, sagte Becker der „SZ“ weiter. Konkrete Zahlen werde er nicht nennen. „Sie können mir aber glauben, dass mein Vermögen ausreicht, um Forderungen in dieser Größenordnung zu erfüllen.“ Er nehme den Beschluss des Gerichts „sehr ernst“. „Das Problem werde ich aber lösen.“

          Bereits am Tag des Bekanntwerdens der Gerichtsentscheidung in London hatte Becker über seinen Anwalt erklären lassen, dass er die Verfügung anfechten werde. „Das Verfahren betrifft ein Darlehen, das Herr Becker binnen eines Monats in voller Höhe zurückgezahlt hätte“, hieß es damals in der Mitteilung.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Eine Schülerin einer Abschlussklasse wird im Impfzentrum an der Messe München geimpft.

          Leopoldina-Forscher Falk : „Klappe halten, impfen lassen“

          Spitzenforscher Armin Falk fordert eine Impfpflicht und findet, dass der Impfstatus bei der Triage eine Rolle spielen sollte. An Politiker, die sich nicht impfen lassen, hat er eine klare Ansage.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.