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Bläck Fööss, Höhner und Co. : Da bleiben wir dabei, dat is prima!

Auch überregional bekannt: die Höhner mit Frontmann Henning Krautmacher und Jens Streifling im Hintergrund Bild: dpa

Die Kölner Mundartmusikszene ist im Karneval schwer gefragt. Doch die bekanntesten Bands wie Bläck Fööss und Höhner sind in die Jahre gekommen – und versuchen sich zu erneuern. Nur wie?

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          Sollten eines unwahrscheinlichen Tages Mick Jagger und Keith Richards doch noch abtreten, so wäre dies wohl das Ende der Rolling Stones. Zu sehr ist die Anfang der sechziger Jahre gegründete Band – eine der ältesten aktiven Gruppen überhaupt – verbunden mit dem hyperaktiven Sänger und seinem knorrigen und gut abgehangenen Gitarristen. So wie bei Nirvana, die Band, die ohne ihren charismatischen Frontmann Kurt Cobain schlichtweg nicht denkbar ist. Oder Queen, die Combo, die nach dem Tod Freddie Mercurys zwar weiter existiert, aber mehr als Nachlassverwalter längst vergangener Tage.

          Martin Benninghoff

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Während die meisten großen Bands auf der Weltbühne ihr natürliches Ende finden, streben die Stars der Kölner Mundartmusikszene offenbar nach Unsterblichkeit. Zumindest jene, die ihr Geld teilweise im Karneval verdienen und deshalb Teil einer lukrativen Dienstleistungsmaschine am organisierten Frohsinn sind. Die älteste dieser Bands, die Bläck Fööss, steuert auf ihren 50. Geburtstag 2020 zu, ist also nur wenige Jahre jünger als die Stones. Mit Evergreens wie „Drink doch eine met“ oder „Mer losse d’r Dom in Kölle“ prägen sie die Musik in Deutschlands größter Karnevalistenhochburg wie kaum eine andere Mundartgruppe – bis heute. 

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